"Ich bin ein Star - Holt mich hier raus"

RTL-Dschungelcamp endet mit Staffelbestwert - und schwächsten Einschaltquoten seit 2008

Evelyn Burdecki ist Dschungelkönigin 2019
© RTL
Evelyn Burdecki ist Dschungelkönigin 2019
Gute Quote, schlechte Quote: Mit im Schnitt 6,35 Millionen Zuschauern hat das Finale von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" bei RTL in der Nacht zum Sonntag die höchste Reichweite der Staffel erzielt. Der Marktanteil in der werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen lag einmal mehr bei starken 39,9 Prozent. Dennoch war es das reichweitenschwächste Dschungelcamp-Finale seit der zweiten Staffel 2004.
Im erfolgreichsten Jahr 2011 sahen noch fast neun Millionen Zuschauer die damalige Krönung von Moderator Peer Kusmagk, auch 2013, 2014 und 2016 waren mehr als achteinhalb Millionen Zuschauer dabei, 2018 wurden noch gut 6,7 Millionen gezählt. Im Staffelschnitt waren dieses Jahr etwa 300.000 Zuschauer weniger dabei als noch im vergangenen und sogar 1,3 Millionen weniger als vor zwei Jahren. Insgesamt war es die zweitschwächste Staffel von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" - nach 2008.


Trotzdem ist das Dschungelcamp für RTL mit im Schnitt 5,37 Millionen Zuschauern bei 16 Folgen und einem durchschnittlichen Marktanteil von 24,2 Prozent beim Gesamtpublikum sowie rund 37 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen nach wie vor ein Quotengarant.

Strahlende Dschungelkönigin Evelyn Burdecki: "Ich bin einfach in den Dschungel gestolpert"

Die Dschungelkrone und die erstmals ausgelobten 100.000 Euro Preisgeld gingen in der 13. Staffel  an die ehemalige "Bachelor"- und "Bachelor-in-Paradise"-Kandidatin Evelyn Burdecki. Die 30-Jährige setzte sich im Finale gegen Schauspieler Felix van Deventer ("Gute Zeiten, schlechte Zeiten") und Schlagersänger Peter Orloff durch. Von dem üppigen Preisgeld will Burdecki jetzt Brunnen bauen, studieren und ganz viele Bücher kaufen.

Dem vor dem Dschungelcamp weitestgehend unbekannten TV-Sternchen, dem mittlerweile auf Instagram mehr als 350.000 Menschen folgen, gehörte mit ihren oft ahnungslosen Sprüchen zu den unterhaltsamsten Insassen des Camps in Australien. Dabei stellten sich die Zuschauer immer wieder die Frae: Alles nur gespielt oder ist sie wirklich so? "Ich glaube, spätestens jetzt weiß man, dass ich so bin", sagte Burdecki nach ihrer Krönung. Sie sei ohne Strategie in die Show gegangen, erzählte die blonde Düsseldorferin, die bereits an verschiedenen Reality-TV-Formaten teilnahm, nach dem Finale der Deutschen Presse-Agentur. "Ich bin einfach in den Dschungel gestolpert." tt/dpa
Themenseiten zu diesem Artikel:
stats