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Diese Serien sollten Sie im März auf dem Schirm haben

"Love, Death + Robots" ist eine Anthologieserie von David Fincher und Tim Miller
© Netflix
"Love, Death + Robots" ist eine Anthologieserie von David Fincher und Tim Miller
Eine weitere Serie von Sky, die erste große Eigenproduktion der RTL-Streamingplattform TV Now, eine animierte Anthologieserie von Deadpool-Macher Tim Miller und David Fincher und eine schwarzhumorige Netflix-Serie des britischen Komikers Ricky Gervais - Serien-Gourmets können im März buchstäblich aus dem Vollen schöpfen. Die wichtigsten Neustarts des Monats im Überblick. 

1.

"M - Eine Stadt sucht einen Mörder"

"M - Ein Stadt sucht einen Mörder" ist die erste fiktionale Eigenproduktion des Streamingdienstes TV Now der RTL Mediengruppe Deutschland. Die sechsteilige Serie von "Österreichs Serienwunderkind David Schalko" (DWDL.de) basiert auf dem Filmklassiker "M" von Fritz Lang - dem ersten deutschen Tonfilm von 1931. Schalko verlagerte die Handlung vom Berlin der 30er Jahre ins heutige Wien. Dort verschwinden mehrere Kinder. Die Polizei scheint machtlos zu sein, die Boulevardmedien schlachten die Fälle aus und der ambitionierte Innenminister wittert in dem Fall eine Chance, seine politische Karriere voranzutreiben. Schließlich schaltet sich die Wiener Unterwelt ein, die sich um ihre Geschäfte sorgt.
Die sechsteilige Serie, eine Koproduktion von RTL und dem ORF, überzeugt vor allem durch ihr hochkarätiges Ensemble (unter anderem Sophie Rois, Moritz Bleibtreu, Bela B, Lars Eidinger und Udo Kier) und seinen an das Original angelehnten Stil. Gelobt wurden außerdem die aktuellen gesellschaftspolitischen Bezüge der Serie, die bereits den Film auszeichneten. Kritik gab es für die teils etwas bemühte Dramaturgie. Die sechs Folgen sind seit dem 23. Februar bei TV Now abrufbar. 


2.

"8 Tage"

Sky bringt derzeit nahezu monatlich eine neue Serie auf den Markt. Nach "Das Boot" und "Der Pass" startet am 1. März nun das Endzeitdrama "8 Tage". In der Serie geht es um den unmittelbar bevorstehenden Einschlag eines Asteroiden in Europa. Bis zur Apokalypse bleiben noch genau acht Tage Zeit. Angesichts der drohenden Katastrophe bricht Anarchie aus: Jeder versucht seine eigene Haut zu retten. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive verschiedener Menschen, die sich auf den drohenden Weltuntergang vorbereiten - darunter eine Familie aus Berlin, die versucht, sich aus der Hauptstadt zu retten. Andere begegnen dem bevorstehenden Weltuntergang, indem sie exzessive Endzeit-Partys feiern.

Zum hochkarätigen Cast gehören unter anderem Christiane Paul, Mark Waschke, Fabian Hinrichs, Henry Hübchen und Devid Striesow. Die acht Episoden sind ab dem 1. März auf Sky Q, Sky Ticket und Sky Go zum Abruf verfügbar. Die lineare Ausstrahlung erfolgt am 1. März ab 20.15 Uhr 
auf Sky 1 HD in Doppelfolgen. 


3.

"After Life"

Ricky Gervais ist in erster Linie als Schöpfer und Hauptdarsteller der BBC-Serie "The Office" bekannt, die unter anderem als Vorbild für "Stromberg" diente. Ähnlich schwarzhumorig geht es in "After Life" zur Sache. Gervais spielt darin den Journalisten Tony, der durch den Tod seiner Frau aus der Bahn geworfen wird. Anstatt sich ebenfalls das Leben zu nehmen, beschließt er weiterzuleben und nur noch das zu sagen und zu tun, was er will - und stößt damit seine Mitmenschen ständig vor den Kopf. Allerdings hat er nicht damit gerechnet, dass sich seine Mitmenschen immer noch um den netten Kerl von früher kümmern. 

Gervais schrieb nicht nur das Drehbuch für die sechsteilige Serie, sondern führte auch selbst Regie. "After Life" geht am 8. März bei Netflix online. 

4.

Love, Death & Robots"

Der Warnhinweis am Anfang des Trailes ist deutlich: "Die folgende Vorschau ist nur für gestörte Zuschauer geeignet." Was dann folgt, ist ein 60 Sekunden langer, mit treibenden Techno-Beats unterlegter Höllentrip. "Love, Death & Robots" ist eine acht Folgen umfassende animierte Anthologieserie. Die Länge der einzelnen Episoden variiert zwischen 5 und 15 Minuten und umfasst verschiedene Genres - von Fantasy über Horror bis hin zu Comedy. Ähnlich weit ist auch das stilistische Spektrum gefasst. Die Ausschnitte erinnern an klassische Animationsfilme für Kinder, Videospiele, Animes und Fantasy- und Horrorstreifen.

Regie führten der Animationsexperte Tim Miller ("Deadpool") und Starregisseur David Fincher ("Sieben", "Mindhunter", "Gone Girl"). Worum es in den einzelnen Episoden genau geht, verrät Netflix nicht. Die einzelnen Folgen sollen "leicht zu sehen und schwer zu vergessen sein". 

5.

"Hanna"

"Wer ist Hanna?" war einer der Überraschungshits des Jahres 2011. Amazon hat aus dem Actionfilm über eine rätselhafte junge Frau nun eine Serie gemacht. Hanna lebt mit ihrem Vater völlig abgeschieden in den Wäldern Osteuropas. Ihr Vater, ein ehemaliger CIA-Agent, hat sie von klein auf in verschiedenen Kampftechniken trainiert. Als die CIA die beiden aufspürt und sie getrennt werden, muss sie ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen. Die für Hanna fast noch größere Herausforderung ist indes der Kontakt mit der ihr völlig fremden modernen Zivilisation und anderen Menschen. 

Der Film "Wer ist Hanna" wurde zu einem großen Teil von der Leistung von Hauptdarstellerin Saoirse Ronan getragen. In der Serie übernimmt Esme Creed-Miles den Part der jungen Überlebenskünstlerin. Zum Cast gehört außerdem der aus der Netflix-Serie "Altered Carbon" bekannte schwedisch-amerikanische Schauspieler Joel Kinnaman. "Hanna" steht ab dem 29. März bei Amazon Prime Video zum Abruf zur Verfügung. 

Außerdem starten im März neue Staffeln von: 

"American Gods", Staffel 2, ab 11. März bei Amazon Prime Video 
"Queer Eye", Staffel 3, ab 15. März bei Netflix
"Catastrophe", Staffel 4, ab 15. März bei Amazon Prime Video 
"This is Us - Das ist das Leben", Staffel 3, ab 18. März bei Maxdome 
"Seattle Firefighters", Staffel 2, ab 27. März bei Maxdome

"Santa Clarita Diet", Staffel 3, ab 29. März bei Netflix

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