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Diese Serien sollten Sie im April auf dem Schirm haben

Die Hauptrolle in "Harry Quebert" spielt "McDreamy" Patrick Dempsey
© TV Now
Die Hauptrolle in "Harry Quebert" spielt "McDreamy" Patrick Dempsey
Mitte April startet mit der finalen Staffel von "Game of Thrones" das Serienereignis des Jahres. Aber auch wer mit Fantasy nichts am Hut hat, kommt im April auf seine Kosten: Bei Netflix startet am 5. April die schwedische Krimiserie "Quicksand" von den Machern von "Die Brücke", TV Now zeigt mit "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" die erste TV-Serie von Starregisseur Jean-Jaques Annaud. Gruselfans werden mit "A Discovery of Witches" und der Zombieserie "Black Summer" bedient und Comedyfans sei "Huge in France" ans Herz gelegt. Die wichtigsten Neustarts des Monats im Überblick. 

1.

"Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" 

Im Garten des berühmten Schriftstellers und Literaturprofessors Harry Quebert (Patrick Dempsey, "Grey's Anatomy") wird eine Leiche entdeckt. Wie sich herausstellt, handelt es sich bei der Toten um ein vor Jahrzehnten verschwundenes 15-jähriges Mädchen. Diese war früher Muse von Quebert, der unter Mordverdacht gerät und verhaftet wird. Ein ehemaliger Student des Professors glaubt fest an dessen Unschuld und beginnt auf eigene Faust zu ermitteln - und stößt dabei auf diverse Ungereimtheiten in der Vergangenheit des Professors. 


"Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert" basiert auf dem gleichnamigen Erfolgsroman des Schweizer Schriftstellers Joël Dicker. Produziert und inszeniert wurde die zehnteilige Serie von dem bekannten Regisseur und Oscar-Preisträger Jean-Jaques Annaud ("Der Name der Rose"), der mit der Krimiserie zugleich sein TV-Debut gibt. Die Serie ist ab dem 1. April bei TV Now verfügbar. 

2.

"Quicksand"

Noch eine Krimiserie, noch eine Bestsellerverfilmung: In der Schule eines noblen Vorortes von Stockholm ereignet sich eine Tragödie: Drei Schüler und ein Lehrer werden erschossen. Als vermeintliche Täterin wird die 18-jährige Schülerin Maja Norberg festgenommen. Diese hatte ein Verhältnis zu dem aus einer reichen Familie stammenden Sebastian, der allerdings mit Dämonen zu kämpfen hatte. In Rückblenden wird die Vorgeschichte und der Hintergrund des Falles aufgerollt. 


"Quicksand", die erste schwedische Eigenproduktion von Netflix, basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Malin Persson Giolito, der in 26 Ländern publiziert und 2018 als bester skandinavischer Kriminalroman des Jahres ausgezeichnet wurde. Produziert wurde die sechsteilige Serie von den Machern der schwedischen Erfolgsserie "Die Brücke". Der Mediendienst Teleschau urteilt, der "Action-Psycho-Schocker" biete "großartige Schauwerte, rasantes Timing und viel verführerische Teenie-Dekadenz". Die Serie ist ab dem 5. April bei Netflix abrufbar. 

3.

"A Discovery of Witches"

Mit "A Discovery fo Witches" startet bei Sky Ende April eine weitere Eigenproduktion von Sky aus Großbritannien. Die junge Historikerin Diana Bishop stößt bei ihren Recherchen in der Bibliothek der altehrwürdigen Oxford University auf ein magisches Buch. Dabei stellt sich heraus, dass sie aus einer alten Hexenfamilie stammt und ebenfalls übernatürliche Kräfte hat. Die junge Wissenschaftlerin will zunächst nichts von ihrer Gabe wissen, als sich ihr plötzlich ein Vampir offenbart, der sich ebenfalls für das verschollen gegelaubte Buch interessiert. Und auch andere übernatürliche Wesen wollen das Buch in ihren Besitz bringen. 

Die britische Sky-Eigenproduktion "A Discovery of Witches" basiert auf der Fantasy-Romanreihe "All Souls Trilogy" von Deborah Harkness, die in ihren Büchern wissenschaftliche Erkenntnisse mit Fiktion verknüpft. In Großbritannien wurde die achteilige Serie überwiegend positiv aufgenommen. Sky zeigt die erste Staffel - zwei weitere wurden bereits bestellt - ab dem 26. April immer freitags um 20.15 Uhr bei Sky 1 sowie bei Sky on Demand, Sky Go und Sky Ticket. 

4.

"Huge in France"

Gad Elmaleh ist ein erfolgreicher Comedian - zumindest in Frankreich. Als er beschließt, sich mehr um seinen in den USA lebenden 16-jährigen Sohn zu kümmern, muss er allerdings feststellen, dass sein Promi-Bonus dort nichts zählt. Dazu kommt noch, dass sein Filius weder mit seinem leiblichen Erzeuger, noch mit Comedy etwas zu tun haben will, sondern sich lieber mit seinem Ziehvater im Fitnessstudio stählt und von einer Karriere als Model träumt. 

Seit "Ziemlich beste Freunde" und "Willkommen bei den Sch'tis" sind französische Culture-Clash-Komödien über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Auch Netflix setzt bei seiner französischen Eigenproduktion auf das erfolgreiche Genre. Mit dem französischen Comedien Gad Elmaleh hat der Streamingdienst zudem ein populäres Zugpferd engagiert, um sein Angebot auch in Frankreich bekannter zu machen. Die acht Folgen sind ab dem 12. April bei Netflix verfügbar. 

 

5.

"Black Summer" 

Der Zombie-Hype geht weiter. "Black Summer" erzählt die eigenständige Vorgeschichte der Syfy-Horrorserie "Z Nation". Darin begibt sich eine Mutter während eines extrem heißen Sommers, der viele Todesopfer fordert und den Ausbruch einer Zombie-Epidemie begünstigt, auf die Suche nach ihrer Tochter. Dabei muss sie sich natürlich nicht nur gegen lebende Tote, sondern auch gegen zahlreiche menschliche Feinde zur Wehr setzen. 

"Black Summer" greift das Erfolgsrezept von "Fear the Walking Dead" auf. Nach dem Ende von "Z Nation" - Syfy hat die Serie nach fünf Staffeln beendet - produziert nun Netflix ein eigenständiges Prequel, das die Vorgeschichte der Zombieserie erzählt. Die acht Folgen stehen ab dem 11. April zum Abruf bereit. 

Außerdem starten im April neue Staffeln von: 

"The Tick"
, Staffel 2, ab 5. April bei Amazon Prime Video 

"Future Man", Staffel 2, ab 5. April bei Amazon Prime Video

"Marvel's Cloak & Dagger", Staffel 2, ab 5. April bei Amazon Prime Video

"Game of Thrones", Staffel 8, ab 15. April bei Sky 

"Bosch", Staffel 5, ab 19. April bei Amazon Prime Video

"The Protector", Staffel 2, ab 26. April bei Netflix
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