HipHop-Serie

Netflix zieht bei Skylines den Stecker

Edin Hasanovic spielt den aufstrebenden Hip-Hop-Produzent Jinn (2.v.r.)
© Netflix
Edin Hasanovic spielt den aufstrebenden Hip-Hop-Produzent Jinn (2.v.r.)
Netflix beendet die in Frankfurt am Main spielende Serie "Skylines". Das teilte der Hauptdarsteller Edin Hasanovic via Instagram mit. Netflix hatte die erste Staffel der Krimiserie mit einer großen Kampagne begleitet, die Abrufzahlen waren aber offensichtlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. 
Hasanovic, der in der Serie einen aufstrebenden HipHop-Produzenten spielt, gab die Entscheidung von Netflix am Donnerstagabend spontan in zwei Instagram-Videos bekannt. Der Schauspieler reagierte sichtlich enttäuscht auf die Nachricht. "Es geht bei Netflix leider immer mehr um Zahlen, und weniger um das, was die Zuschauer sehen wollen", sagt Hasanovic in dem im Auto aufgenommenen Video. Die Drehbücher waren auf zwölf Folgen angelegt. Die erste Staffel bestand aus sechs Folgen, Fans und Macher hatten daher auf eine zweite Staffel gehofft. 


Hasanovic spielte in der Serie einen HipHop-Produzenten, der bei dem Frankfurter HipHop-Label Skylines unter Vertrag genommen wird. Der Label-Boss Kalifa wird unterdessen von seiner Vergangenheit eingeholt, als sein krimineller Bruder zurückkehrt, und in das Geschäft einsteigen will. 

Bei Hip-Hop-Fans kam die Serie gut an. Die Macher hatten großen Wert darauf gelegt, die Szene authentisch darzustellen und eine Reihe deutscher Rapper in die Produktion eingebunden. Allerdings hat "Skylines" die Erwartungen von Netflix offensichtlich nicht erfüllt. Laut den VoD-Rating von Goldmedia hatte die Serie seit dem Start am 27. September lediglich etwas mehr als 4 Millionen Abrufe. dh 


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