Handelsblatt-Geschäftsführerin Andrea Wasmuth

"Wir müssen unabhängig werden von Anzeigenerlösen"

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Andrea Wasmuth
© Raimar von Wienskowski
Andrea Wasmuth
Es ist das erste Interview von Andrea Wasmuth, seitdem sie neben Oliver Voigt in die Geschäftsführung der Düsseldorfer Handelsblatt Group aufrückte. Das Unternehmen von Dieter von Holtzbrincks DvH Medien machte zuletzt erneut mit Stellenabbau von sich reden. Zudem wurden die Fachverlage verkauft. Und nun steht fest: Miriam Meckels Ada wird in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert.
Die Handelsblatt Media Group will sich künftig auf  Kundendienstleistungen und verlegerisch auf ihre beiden Marken Handelsblatt und Wirtschaftswoche konzentrieren. Hier lautet das Motto: "Subscribers first". Dazu passt, was den Mitarbeitern des Corona-bedingt bis November pausierenden Magazins Ada am Donnerstagvormittag mitgeteilt wurde: Miriam Meckel gründet für die von ihr angestoßene digitale Bildungsplattform mit Léa Steinacker und Verena Pausder ("Das neue Land") zum 1. November die ada Learning GmbH. Die Handelsblatt Media Group wird daran nur noch mit 50 Prozent beteiligt sein. Das verriet Andrea Wasmuth am Rande des Gesprächs mit HORIZONT über die Umbaupläne für die Düsseldorfer DvH-Tochter.

Frau Wasmuth, Handelsblatt-Verleger Dieter von Holtzbrinck sagte einmal, ein starker Wirtschaftsstandort wie Deutschland müsse Platz bieten für mehr als eine Wirtschaftszeitung. Sie ahnen schon, die Financial Times Deutschland existierte damals noch. Gibt es hierzulande wenigstens für eine Wirtschaftszeitung ausreichend Platz?

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