Halbjahresbilanz

OoH will Corona-Umsatzeinbruch bis Ende des Jahres kompensieren

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Die Straßen sind zwar noch nicht wieder ganz so gefüllt wie auf diesem Archivbild, aber die zunehmende Mobilität der Bevölkerung macht sich für OoH bereits bemerkbar
© Wall Decaux
Die Straßen sind zwar noch nicht wieder ganz so gefüllt wie auf diesem Archivbild, aber die zunehmende Mobilität der Bevölkerung macht sich für OoH bereits bemerkbar
Die zunehmende Mobilität der Bevölkerung lässt auch die Out-of-Home-Branche wieder zuversichtlicher werden. Laut dem Fachverband Außenwerbung (FAW) hat die Gattung die durch die Pandemie-Maßnahmen bedingte Talsohle durchschritten.
Das von Nielsen ausgewiesene Brutto-Auftragsvolumen weist mit einem Plus von 1,65 Prozent zwischen Mai und Juni erstmals wieder einen leichten Anstieg auf. "Natürlich liegen wir nach wie vor hinter den Ergebnissen von 2019, zumal Mai und Juni besonders starke Umsatzmonate waren", sagt FAW-Geschäftsführer Kai-Marcus Thäsler. "Aber: Die Richtung stimmt."


Mit der zunehmenden Belebung der Mobilität nehme nun auch das Werbegeschehen im öffentlichen Raum zu. Dazu kommen neue Anlässe für spezielle Angebote, beispielsweise beim Thema Inlandstourismus. Spannende Erkenntnisse liefert zudem der von Adsquare ermittelte Mobilitätsindex, mit dem der FAW seit Januar die Entwicklung der Mobilität im öffentlichen Raum analysiert. Die Ermittlung erfolgt in den für die Gattung typischen relevanten Umfeldern – in den Innenstädten und Shopping-Areas, an Hauptverkehrsstraßen und Bahnhöfen.

Hier zeigt sich Ende Juni in fast allen Bereichen eine vollständige Rückkehr der "Normalmobilität", also der durchschnittlichen Mobilität der Bevölkerung vor Corona. Selbst im stark betroffenen Sektor "Public Transport" hat sich das öffentliche Leben an und in den Bahnhöfen weitgehend wieder eingestellt. "Es gibt enge Korrelationen zwischen der Entwicklung der Mobilität und der Umsätze, und der Kurs weist in beiden Fällen nach oben", so Thäsler. Er ist zuversichtlich, dass OoH den Umsatzeinbruch der vergangenen Wochen bis Ende 2020 kompensieren kann. kan
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