Gruner + Jahr

Wie der Traditionsverlag eigene Interessen und Identitäten in die RTL-Gruppe wegintegriert

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Manche Fenster des Noch-Hauptsitzes von G+J am Hamburger Baumwall senden derzeit Botschaften aus
© Roland Pimpl / HORIZONT
Manche Fenster des Noch-Hauptsitzes von G+J am Hamburger Baumwall senden derzeit Botschaften aus
Zwischen Abbruch und Aufbruch: Gruner + Jahr macht sich und seine Medien passend für die Übernahme durch die RTL-Gruppe. Mit Folgen auch für Marken und Mitarbeiter – und vielleicht ebenso für den Namen G+J.

In architektonischen Interpretationen ist manchmal zu lesen, dass Fenster quasi die Augen von Gebäuden seien. Für die Sicht derer da drinnen nach draußen natürlich – und umgekehrt: Mitunter verrät der externe Blick auf oder durch die Fenster auch etwas über das Innenleben hinter den Fassaden. Oder in anderen Fällen nur über das Bild, das man dort gerne nach außen vermitteln möchte.


So gesehen sendet der pandemiebedingt fast menschenleere Hauptsitz von Gruner + Jahr in Hamburg aktuell unterschiedliche Signale: „Agil“ steht da in großen Lettern auf der einen Fensterfront – so will man sein, so muss man sein in dieser Zeit, in der sich der einst große und stolze Verlag unter Bertelsmanns Regie in die RTL-Gruppe einsortiert.

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