Generation Z

Wie Leitmedien die Entscheider von morgen adressieren

Digital Natives: Nachrichtenmeldungen werden gescrollt und nur selten umgeblättert
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Digital Natives: Nachrichtenmeldungen werden gescrollt und nur selten umgeblättert
Jung, gut gebildet, aber immer seltener mit Papierzeitung unter dem Arm unterwegs. Um die nachfolgende Info-Elite anzusprechen, müssen Leitmedien Journalismus neu denken. Eigene Podcastformate und Jugendportale rund um das Printflaggschiff sind dabei erst der Anfang eines tiefgreifenden Wandels.
Mit dem Markenclaim "Dahinter steckt immer ein kluger Kopf" wirbt die FAZ seit einem halben Jahrhundert um Leser. Doch hinter dem Printprodukt steckt immer öfter ein Kopf mit grauem Haaransatz. Der Entscheider von morgen wischt, toucht und streamt sich durch den Nachrichtenfluss. Nur noch jeder fünfte Jugendliche liest mehrmals wöchentlich eine Tageszeitung mit Druckerschwärze auf weißem Papier. Der durchschnittliche Zeitungsleser ist jenseits der 50. Das Papierrascheln wird seltener. Eine Generation, die Urlaubsmomente in Sekundenschnelle in sozialen Netzwerken teilt und mit einem Mausklick einkauft, konsumiert auch Nachrichten anders. "Der zwei- bis dreiseitige Leitartikel wird zukünftig nicht mehr die passendste Aufbereitungsform sein. Die nächste Generation an Entscheidern ist damit aufgewachsen, viele Informationen in kürzester Zeit aufzunehmen", sagt Lena-Marie Hesse, Managing Partner der Mediaagentur Spark Foundry.

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