Gate House Media schluckt Gannet

Was der Mega-Deal für den US-Zeitungsmarkt bedeutet

Die US-Zeitungslandschaft wird sich verändern
© Gino Crescoli auf Pixabay
Die US-Zeitungslandschaft wird sich verändern
In den USA entsteht ein neuer Zeitungsriese. Satte 1,4 Milliarden US-Dollar nimmt die New Media Investment Group in die Hand, um die Mehrheit am Verlagshaus Gannett zu übernehmen. Ist das nur der Anfang einer großen Konsolidierungswelle? Und was wird aus Gannett-Blättern wie "USA Today"? HORIZONT-Autor Sebastian Moll schildert seine Eindrücke aus den USA.

Sieht man von der erstaunlichen Erfolgsgeschichte der New York Times einmal ab, gab es vom US-Zeitungsmarkt in  den vergangenen Jahren nicht all zu viel erfreuliches zu berichten. Da gab es etwa den Bankrott, die Aufsplittung, den Verkauf und Wiederverkauf der Tribune Company. Oder die komplette Einstellung der Printausgabe bei so traditionsreichen Blätter wie der Denver Post.

Das US-Zeitungsgeschäft befindet sich zweifellos in einem Zustand des beschleunigten Schwundes. Und doch steht das viel beschrieene Ende noch nicht vor der Tür. Noch immer machen rund 1300 Blätter 25 Milliarden Dollar Umsatz. Solche Zahlen rufen weiterhin Investoren und Strategen auf den Plan, die versuchen wollen, mit den Restbeständen Geld zu verdienen. Oder die gar ernsthaft probeiern, das siechende Gewerbe zu retten.

Das jüngste Kapitel dieses Dramas wurde am Dienstag aufgeschlagen, als in Pittsford im Staat New York der größte Merger in der Geschichte des Zeitungswesens bekannt gegeben wurde. 

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