Gannet-Übernahme

Wie ein skrupelloser Hedge Fond den US-Zeitungsmarkt ramponiert

MNG will zum Zeitungsriesen aufsteigen
© Fotolia / Gina Sanders
MNG will zum Zeitungsriesen aufsteigen
Satte 1,36 Milliarden US-Dollar bietet der Medienkonzern Digital First Media (MNG) für Gannett. Das Ziel: Die Sanierung des Medienhauses, das unter anderem die "USA Today" verlegt. Klingt erst einmal nicht schlecht. Doch für Gannett und seine Mitarbeiter wäre der Deal wohl ein schlechter. Denn dem Hedge Fonds Alden Global Capital, der hinter MNG steht, liegt nicht wirklich etwas am Journalismus.

Die Zeiten der Nettigkeiten sind in der amerikanischen Zeitungsbranche schon lange vorbei, im unerbittlichen Überlebenskampf der Tagespresse, der sich nun schon seit einem Jahrzehnt hinzieht, ist der gute Ton irgendwann unter die Räder gekommen. Entsprechend unverblümt fielen die Reaktionen auf die neuesten Umwälzungen aus, die dem Metier bevorstehen.

Jetzt kostenfrei registrieren
und sofort alle H+ Artikel lesen!

Die Registrierung beinhaltet
den täglichen HORIZONT Newsletter.

 
Sie sind bereits registriert?
Der Nutzung Ihrer Daten können Sie jederzeit widersprechen.
Weitere Hinweise finden Sie unter Datenschutz.
stats