Game of Thrones

Alles, was Sie über die finale Staffel des Serien-Epos wissen müssen

Schaffen es Daenerys Targaryen und Jon Schnee auf den Eisernen Thron?
© HBO
Schaffen es Daenerys Targaryen und Jon Schnee auf den Eisernen Thron?
Die Spannung steigt: In der Nacht auf den 15. April startet die finale Staffel der epochalen Fantasyserie "Game of Thrones". Noch ist nicht bekannt, wer im großen Endkampf um den Eisernen Thron die Oberhand behalten wird - so viel steht aber fest: Es dürfte wieder äußerst spannend und sehr blutig werden. US-Medien sprechen von der "größten Schlacht der Fernsehgeschichte". Alles, was sie zur finalen Staffel wissen müssen. 

Wo kann ich die letzte Staffel sehen? 

Die Exklusiv-Rechte an "Game of Thrones" für Deutschland hat sich Sky gesichert. Der Pay-TV-Anbieter zeigt die finale Staffel wieder zeitgleich mit HBO. Wer die erste Folge so früh wie möglich sehen will, muss sich wohl oder übel die Nacht um die Ohren schlagen: Die erste der sechs finalen Folgen steht in der Nacht vom 14. auf den 15. April ab 4 Uhr bei Sky Ticket, Sky Go und Sky Q zum Abruf zur Verfügung. Linear wird der Auftakt zur achten Staffel am 15. April um 20.15 Uhr auf Sky Atlantic ausgestrahlt. Danach zeigt Sky jede Woche eine neue Folge.
Der Serienkanal von Sky wird bereits ab dem 8. April zum Pop-Up-Channel "Sky Atlantic Thrones". In den Tagen vor dem Start der finalen Folgen zeigt Sky dort jeden Tag nonstop eine komplette Staffel und diverse Specials zu "Game of Thrones". Der Serienmarathon startet am 8. April um 21.30 Uhr. Die ersten sieben Staffeln sind auch bei diversen Streamingdiensten wie Amazon Prime Video, Maxdome und Apple iTunes verfügbar. Die Free-TV-Rechte hält RTL 2. Die Ausstrahlung der achten Staffel ist für Oktober 2019 geplant. Der Sender wird die sechs letzten Folgen voraussichtlich immer samstags um 20.15 Uhr zeigen. 

Was ist über den Inhalt bekannt?

Über den Inhalt hüllen sich die Macher und Schauspieler bislang in eisernes Schweigen. Klar ist: Nachdem in der letzten Folge der siebten Staffel die weißen Wanderer mit ihrer Armee der Untoten die Eismauer überwunden haben, die die sieben Königslande von der Wildnis im Norden trennt, steht die erste große Schlacht bevor. Laut dem US-Magazin "Entertainment Weekly" können sich die Fans auf die "größte Schlacht der Fernsehgeschichte" freuen. Der Kampf gegen eine Armee von Untoten wurde über Wochen im nordirischen Belfast gedreht. Allein die Dreharbeiten für die Außenaufnahmen haben 55 Nächte gedauert. Die Darstellung der Schlacht soll eine komplette Folge einnehmen.


Über den Ausgang wird in Medien und Fanforen bereits eifrig spekuliert. Vieles deutet aber auf eine vorläufige Niederlage der Menschen gegen die Übermacht aus dem Norden hin. In dem letzten von HBO veröffentlichten Teaser sieht man die scheinbar verlassene und zerstörte Burg Winterfell. Im Schnee liegen diverse Gegenstände, die man verschiedenen Hauptfiguren zuordnen kann - darunter 
das Schwert von Arya Stark, das Abzeichen von Tyrion Lennister, die eiserne Hand seines Bruders Jaime Lannister und das Schwert von Jon Schnee. 
Game of Thrones ist bekannt dafür, auch zentrale Figuren überraschend über die Klinge springen zu lassen. Man kann daher davon ausgehen, dass nicht alle Hauptcharaktere die finale Staffel überleben werden. Erst kürzlich schockte Maisie Williams i
n der Late Night Show von Jimmy Fallon die Fans mit der Enthüllung, dass die von ihr verkörperte Arya Stark bereits in der zweiten Folge stirbt. Allerdings entpuppte sich der scheinbare Spoiler als Aprilscherz.
Viele Zuschauer dürften insgeheim darauf hoffen, dass am Ende Drachenmutter Daenerys Targaryen den Eisernen Thron besteigt - womöglich sogar Seite an Seite mit Jon Schnee. Ein reines Happy End dürfte es aber wohl kaum geben - das würde auch nicht zum Charakter der Serie passen. "Einige Leute werden zufrieden sein. Andere dagegen nicht so sehr", sagten Sophie Turner und Maisie Williams, die die Schwestern Sansa und Arya Stark spielen, kürzlich in einem Interview. Und Autor George R.R. Martin, auf dessen Buchreihe "Das Lied von Eis und Feuer" die Serie beruht, beschreibt das Finale als "bittersüß". 

Welche Marken nutzen den Hype um Game of Thrones?

Vom dem riesigen Hype um die finale Staffel von "Game of Thrones" versuchen natürlich auch zahlreiche Marken zu profitieren. Product Placements sind angesichts der mittelalterlichen Welt, in der die Serie spielt, schwierig. Offiziell gibt es daher auch keine Product Placements in der Serie. 2017 gab die GoT-Chefdesignerin preis, dass die Ausstatter zuweilen auch Bettvorleger von Ikea als Fellumhänge verwenden - Ikea Norwegen nahm die Steilvorlage dankbar an und stellte schnell eine Anleitung für Schulterwärmer im typischen Ikea-Stil ins Internet.
Ikea in Norwegen postete das gewitzte Motiv
© Screenshot facebook.com/ikeanorge
Ikea in Norwegen postete das gewitzte Motiv
Natürlich gibt es aber auch Unternehmen, die offiziell mit HBO kooperieren - darunter die in den USA populäre Keksmarke Oreo, die aktuell mit einem Social-Media-Spot für Aufsehen sorgt, für den mit 3000 Oreo-Keksen der bekannte Vorspann der Serie nachgebaut wurde. Der Lohn der aufwändigen Bastelarbeit: bislang rund 530.000 Aufrufe allein bei Youtube.
Überhaupt scheinen vor allem Lebensmittelkonzerne Gefallen an Game of Thrones gefunden zu haben: Mondelez International ist nur eines von zahlreichen Unternehmen, die mit HBO eine Werbepartnerschaft eingegangen sind. Die Pepsico-Limonade Mountain Dew beispielsweise hat eine speziell designte Dose herausgebracht. Ungekühlt ist die Dose komplett weiß, stellt man sie in den Kühlschrank wird die Todesliste von GoT-Kriegerin Arya sichtbar. Von der Whisky-Marke Johnnie Walker gibt es die GoT-gelabelte Spezial-Spirituose "White Walker", Adidas bringt Game-of-Thrones-Sneaker in den Handel und Bud Light hatte Anfang Februar die Super-Bowl-Zuschauer mit einem Cross-Promotion-Spot begeistert. dh/jeb/mit Material von dpa 


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