Funke

Ein Magazin namens Bascha

   Artikel anhören
Bascha Mika, bis Ende März Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau.
© fr
Bascha Mika, bis Ende März Chefredakteurin der Frankfurter Rundschau.
Lange schon träumt die ehemalige taz- und FR-Chefredakteurin von einer Frauenzeitschrift, die ihre Intelligenz nicht beleidigt. Tatsächlich fand sie für ihr Projekt auch eine Fürsprecherin, Julia Becker. Sie würde das Zeitschriftenportfolio von Funke gern um einen frauenpolitisch progessiven Titel erweitern, sagt die Aufsichtsratschefin – wäre da nicht Corona.
Katarzyna Mol-Wolf, Julia Becker, Bascha Mika. Jede der drei Frauen ragt in der deutschen Medienlandschaft auf ihre Weise heraus. Die eine, HORIZONT-Medienfrau des Jahres, musste sich ihren Verlag aus eigener Kraft erkämpfen, aber hat dort immerhin das Sagen; die andere wurde in ihre Rolle hineingeboren und kämpft mit viel Gegenwind; die dritte ist sowieso kampferprobt, sie war schließlich lange Chefredakteurin der taz und bis Ende März der Frankfurter Rundschau.Womöglich hängt es damit zusammen, dass die Rundschau bis zum Verkauf an Ippen unter dem Dach der FAZ erschien und Katarzyna Mol-Wolf, die sich Kasia nennt, dort im Aufsichtsrat sitzt. Sie war es jedenfalls, die Bascha Mika mit Julia Becker zusammenbrachte. Anfang des Jahres muss es gewesen sein, Dienstreisen gehörten noch zum Alltag, als die Journalistin in Essen zu Besuch bei Funke war.

Diesen H+ Artikel gratis weiterlesen!
Jetzt kostenfrei registrieren.

Die Registrierung beinhaltet
die beiden täglichen HORIZONT Newsletter.

 
Sie sind bereits registriert?
Der Nutzung Ihrer Daten können Sie jederzeit widersprechen.
Weitere Hinweise finden Sie unter Datenschutz.
stats