Funke-Chefs Ove Saffe und Andreas Schoo

"Wir haben die Kraft, alleine zu leben und auch zu wachsen"

Zwei Hamburger, jetzt in Essen stationiert: Ove Saffe (l.) und Andreas Schoo
Zwei Hamburger, jetzt in Essen stationiert: Ove Saffe (l.) und Andreas Schoo
Es ist der erste Gemeinschaftsauftritt der neuen Funke-Spitze – und es geht gleich ums große Ganze: Ove Saffe und Andreas Schoo, seit April Geschäftsführer der Mediengruppe, sprechen im HORIZONT-Interview über das „Schicksalsprojekt Digitalisierung“ und über ein mögliches Verlagsleben fast ohne Werbeerlöse. Und lassen quasi nebenbei die großen Bündnisträume mit Burda und Bauer platzen. Stattdessen wollen die Essener die regionalen Zeitungsmärkte konsolidieren.
Trotz der ganz bewussten Verabredung dort – es ist ein Moment zum Augenreiben: Ove Saffe (zuletzt beim Spiegel) und Andreas Schoo (25 Jahre bei Bauer) jetzt in Essen, im alten Funke-Gebäude mit seiner Patina aus Jahrzehnten vergangener Verlagskultur. Doch im ersten Interview der beiden neuen Funke-Chefs geht es um die Zukunft. Und die soll schon sofort beginnen, vor dem Umzug ins neue Haus.

Herr Saffe, Herr Schoo, Sie betreiben Ihre Geschäfte an Verlagssitzen in sechs Städten und reisen dauernd herum. Heute treffen Sie sich hier an einem Ort, in Essen. Das ist selten, oder? 
Andreas Schoo: In meinen ersten Monaten hier bin ich tatsächlich viel unterwegs, um mir überall ein Bild zu machen. Doch in Zukunft wollen wir möglichst oft in Essen sein, vor allem dann in unserem neuen Verlagshaus. Es wird die Kommunikation aller Mitarbeiter verbessern – und für die gesamte Geschäftsführung gibt es dort ein großes Open-Space-Büro.

Ove Saffe: Wir sehen das als klares Bekenntnis zum Standort Essen und zur Verankerung des Hauses im Ruhrgebiet.

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