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DUS AD BOARD im Ankunftsbereich A
Flughafen Düsseldorf
Düsseldorf Airport

Mit Targeting bei der Zielgruppe landen

DUS AD BOARD im Ankunftsbereich A
Ob Business Traveller, Familien, Best Ager, oder Urban Hopper: Hier am Düsseldorfer Flughafen haben sie einfach mal Zeit. Die Verweildauer beträgt bis zu 180 Minuten – mehr als genug Muße, Werbung wahrzunehmen. Der Airport bedient sich hier als einer der ersten eines passgenauen Targetings bei der Ausspielung von Werbung.
von Vera Günther Donnerstag, 21. November 2019

Mit mehr als 24 Millionen Passagieren ist Düsseldorf einer der größten Flughafen Deutschlands und ein internationaler Hub. Neben den Drehkreuzen Frankfurt und München und Berlin bietet auch Düsseldorf Langstreckenverbindungen auf den amerikanischen Kontinent, in die Karibik und nach Asien an. Das macht den Flughafen zu einem attraktiven Kommunikationsstandort für nationale und internationale Werbungtreibende.



Die Passagiere und Besucher teilt der Flughafen nach sechs verschiedenen Target Groups ein: Neben Meetern & Greetern sind das Premium Private, Business Traveller, Best Ager, Family und Urban Hopper. Die Erkenntnisse zu deren Reisewegen hat das Airport Media Team für jede Zielgruppe detailliert zusammengefasst: Wo hält sie sich bevorzugt im Flughafen auf, wie lange ist ihre Verweildauer und was konsumiert sie am Flughafen. Zur Zielgruppe passend werden die Werbeträger entlang der Customer Journey bespielt.

Dass die Passagiere für Werbung äußerst offen sind, hat der Airport in Kooperation mit der Out-of-Home-Agentur Kinetic mit einer Werbewirkungsstudie belegt. Der Studie zufolge vertreiben sich Reisende am Flughafen gerne die Zeit mit dem Betrachten des Umfelds und auch der Werbung. Ebenso dokumentiert sie, dass Werbung von der positiven Stimmung am Airport profitiert. Das gilt insbesondere dann, wenn die Inhalte abgestimmt sind auf die völlig unterschiedlichen Interessen der Fluggäste: Der Business Traveller nach London etwa benötigt einen Mietwagen am Ankunftsort, der Pauschaltourist nach Ägypten hingegen eine besonders schützende Sonnencreme. Und wer mit Freunden nach Berlin zum Wochenendtrip fliegt, freut sich eventuell über Last-Minute-Karten fürs Varieté. Umso wichtiger ist, dass jeder Reisende auch genau die Inhalte angezeigt bekommt, die für ihn relevant sind. Denn je zielgerichteter Werbung eingesetzt wird, umso bewusster wird sie von den Rezipienten wahrgenommen.
DUS AD BOARD im Ankunftsbereich A
© Flughafen Düsseldorf
DUS AD BOARD im Ankunftsbereich A
Das kürzlich gelaunchte "Targeted Advertising"soll genau dies ermöglichen. "Wir denken uns noch stärker in die Anforderungen unserer Kunden ein und helfen dabei, die gewünschten Zielgruppen effektiv und mit weniger Streuverlust zu erreichen", sagt Thomas Schnalke, Vorsitzender der Geschäftsführung am Flughafen Düsseldorf. Dank einer intelligenten Technologie können die Mediaverantwortlichen am Flughafen Werbebotschaften passgenau für jede Zielgruppe ausspielen. Dafür ermittelt ein Algorithmus anhand verschiedener Datenquellen die Touchpoints am Airport, die für die jeweiligen Werbezielgruppen relevant sind.


Zu den Informationen, die in die Berechnung einfließen, gehören beispielsweise Verkehrsdaten, die auf dem Echtzeit-Flugplan basieren. Sie kalkulieren dann also auch Verspätungen und Gate-Wechsel bei den Laufwegen zum Boarding oder umgekehrt zum Gepäckband ein. Daneben basiert das Targeting auf anonymisierten Passagierdaten oder aktuellen Wetterdaten. Unternehmen können zudem nach Destinationen, Flugplan, Airlines, Sprache, Wetter, Messen und ähnlichen Kriterien buchen. "Die Ausstrahlung der Werbespots läuft somit genau dort, wo die definierte Zielgruppe entlang ihres Reiseweges am Düsseldorfer Airport vertreten ist. Der Kunde gibt uns die Attribute seiner favorisierten Zielgruppe vor. Wir garantieren dann die optimale Abdeckung", so Schnalke.
„Die Ausstrahlung der Werbespots läuft somit genau dort, wo die definierte Zielgruppe entlang ihres Reiseweges am Düsseldorfer Airport vertreten ist. “
Thomas Schnalke
Derzeit hat Düsseldorf über 100 digitale Flächen für das Targeting ausgerüstet. Kampagnen können zudem nach Tagen, Wochen und auch nach Zeitschienen ausgesteuert werden. Das Mindestbuchungsvolumen beträgt dabei 3.500 Euro pro Buchung. Der Flughafen bietet sechs verschiedene Zeitschienen à drei Stunden an. "Neben einer zeitgemäßen Aussteuerung der Werbeinhalte ermöglichen wir auch das von unseren Kunden gewünschte Reporting", erklärt Schnalke.

In Sachen digitaler Kommunikation ist sein Flughafen gut aufgestellt. Das Portfolio der digitalen Werbemedien am Airport begleitet die Gäste inzwischen auf der kompletten Passenger Journey. Das beginnt schon an der Einfahrt zum Terminal: Mit der "Premium Digital Skywall" hat der Airport die bislang größte digitale Outdoor-Fläche an einem deutschen Flughafen installiert: Sie umfasst rund 144 QuAdratmeter. Dafür wurde das bislang analog genutzte Werbeformat auf der zentralen Vorfahrt der Abflugebene modernisiert und mit neuester digitaler Technik versehen. Jetzt können auf der 16 mal neun Meter großen LED-Fläche bewegte Werbebotschaften in hochwertiger Bildqualität abgespielt werden.

Im Zuge des "Targeted Advertising"hat der Airport zudem ein weiteres "DUS Ad Board" installiert. Im Ankunftsbereich C in der Gepäckausgabehalle ist der neue Werbeträger auf 5,25 mal 3 Metern buchbar. Mit einem sehr geringen "Pixelpitch"von 2,5 Millimetern liefert die Fläche eine besonders scharfe Bildqualität – möglich macht das moderne LED-Technik, die bislang am Airport nur im Outdoor-Bereich eingesetzt wurde. Auch das DUS Ad Board im Abflugbereich A soll im Dezember auf LED-Technik umgerüstet werden. Insgesamt zehn der zwischen 9 und 25 QuAdratmetern großen Monitorwände sind an frequenzstarken Punkten im Ankunfts- und Abflugbereich installiert.
DUS AD BOARD im Ankunftsbereich A
© Flughafen Düsseldorf
DUS AD BOARD im Ankunftsbereich A
Dazu kommen 45 Bildschirme des Airport-Mall-Video-Netzes. Beim Boarding garantiert zudem das DUS Ad Gate quasi 100-prozentige Sichtbarkeit. Auf den digitalen Screens an den Boarding-Gates finden Passagiere alle Informationen zum Flug, aber eben auch Werbung. Die 10- oder 20-sekündigen Spots im DUS Ad Gate sind in einen Sendeloop eingebettet, die mit individuellen Informationen zur gebuchten Destination bestückt ist. Neben dem Wetter am Zielort stehen tagesaktuelle Nachrichten und Veranstaltungstipps aus der Region auf dem Programm. Deutschlandweit als erster Anbieter bot der Airport hier bereits 2015 ein Destinationstargeting an. Die genauere Aussteuerung der Zielgruppen steht für den Flughafen Düsseldorf auch zukünftig im Fokus: Das Targeted Advertising war ein weiterer wichtiger Schritt. vg

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