Fitness-Magazin

Burda löst Print-Redaktion von "Fit for Fun" auf

Christine Theiss wird neue Herausgeberin von Fit for Fun
© Gräfe und Unzer/Michael Wilfling
Christine Theiss wird neue Herausgeberin von Fit for Fun
Burda verordnet "Fit for Fun" eine Rosskur. Um auch das gedruckte Magazin langfristig zu erhalten, wird die Print-Redaktion ausgelagert, 24 Mitarbeiter sind betroffen. Neue Herausgeberin und Aushängeschild des Fitnessmagazins ist die ehemalige Kickbox-Weltmeisterin Christine Theiss. 
Die auch als Moderatorin und Buchautorin bekannte Ärztin wird als Herausgeberin künftig die inhaltliche Linie des Magazins vorgeben, teilte Burda am Montag mit. "Christine Theiss verkörpert als Expertin für Fitness und ehemalige Leistungssportlerin die Werte von Fit for Fun", erklärt Burkhard Graßmann, Geschäftsführer von BurdaNews: "Wir sind überzeugt, dass sie der Marke wichtige neue Impulse für die Zukunft geben kann." Theiss übernimmt die inhaltlich-konzeptionelle Verantwortung für Fit for Fun von Alex Steudel, der das Magazin seit 2011 geführt hat. Graßmann: "Ich danke Alex Steudel für seine außerordentlichen Leistungen und sein langjähriges Engagement." 


Steudel ist indes nicht der einzige, der im Zuge der Neuausrichtung des Magazins seinen Hut nehmen muss. Um auch der gedruckten Ausgabe eine "langfristig stabile wirtschaftliche Perspektive zu geben" löst Burda die gesamte Print-Redaktion auf. Die Inhalte werden künftig von der Redaktionsagentur Mar10-Media zugeliefert. Für die 24 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die von der Auslagerung betroffen sind, sollen laut Verlag "sozialverträgliche Lösungen" gefunden werden. Außerdem wird geprüft, ob ihnen andere Stellen innerhalb des Konzerns angeboten werden können. Die Redaktion für die digitalen Kanäle von Fit for Fun bleibt unmittelbar bei BurdaNews angesiedelt. 

"Wir haben uns mit dem Schritt, die Produktion der Print-Inhalte von Fit for Fun an eine externe Redaktion zu geben, sehr schwergetan", erklärt Graßmann: "Wir wollen die Marke Fit for Fun in die Zukunft führen, daher ist diese Entscheidung unvermeidbar. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Print-Redaktion dafür, dass sie Fit for Fun mit ihrem leidenschaftlichen Einsatz und ihrer Leistung zu dieser starken Marke im Fitness- und Lifestyle-Segment gemacht haben. Trotz der herausfordernden Entwicklung bekennen wir uns klar zum Magazin. Wir sind der festen Überzeugung, dass Print auch in zunehmend digital besetzten Segmenten einen festen Platz hat und wirtschaftlich erfolgreich sein kann." 


Die verkaufte Auflage des Magazins lag im 3. Quartal 2018 noch bei 105.387 Exemplaren - ein Minus von 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. dh
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