FAZ

Tobias Fredebeul-Krein wird Leiter B2B-Marketing / 30.000 F+-Abonnenten

Tobias Fredebeul-Krein ist neuer Leiter B2B-Marketing der FAZ
© privat
Tobias Fredebeul-Krein ist neuer Leiter B2B-Marketing der FAZ
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat einen neuen Leiter B2B-Marketing & -Sales. Tobias Fredebeul-Krein komplettiert seit dem 1. Juli das Team um Stefan Buhr, Gesamtleiter Lesermarkt der FAZ. Außerdem hat die FAZ erstmals Zahlen für ihr Paid-Content-Angebot F+ bekannt gegeben. Die Resonanz hat die internen Planungen übertroffen. 
Tobias Fredebeul-Krein verantwortet in seiner neuen Position sämtliche B2B-Aktivitäten der FAZ im Lesermarkt. Dazu gehören unter anderem das Handelsmarketing, digitale Vertriebsplattformen, das Firmenkundengeschäft und die Vorteilswelt für Abonnenten. Der 37-Jährige kommt von der DuMont Mediengruppe in Köln. Fredebeul-Krein begann seine Laufbahn beim Landwirtschaftsverlag Münster. Der promovierte Diplom-Volkswirt fungiert neben Andreas Bednarek als Stellvertreter von Stefan Buhr und komplettiert damit das Führungsteam des FAZ-Vertriebs. 



Die FAZ hat am Wochenende außerdem erstmals Zahlen für ihr Paid-Content-Angebot F+ bekannt gegeben. Demnach konnte die FAZ für ihr "digitales Einstiegsabonnement" (FAZ) bislang rund 30.000 Kunden gewinnen. In den ersten fünf Monaten des Jahres lagen die Vertriebserlöse der FAZ damit erstmals seit Jahren über dem Vorjahr, weil das Digitalgeschäft die Rückgänge im Printgeschäft mehr als kompensieren konnten.

Auch insgesamt erzielte die FAZ im vergangenen Jahr ein positives operatives Ergebnis. Durch Sondereffekte wie Pensionsrückstellungen und ein rückläufiges Finanzergebnis schließt die FAZ das Geschäftsjahr 2018 allerdings mit einem Minus in Höhe von 5,3 Millionen Euro vor Steuern ab. Die Bilanzsumme lag Ende 2018 bei 446,8 Millionen Euro nach 439,3 Millionen Euro im Jahr zuvor, die Eigenkapitalquote belief sich Ende 2018 auf 42,6 Prozent. Für das laufende Jahr erwartet die Geschäftsführung der FAZ ein positives Betriebsergebnis. Allerdings sei in einem für die gesamte Branche schwierigen Umfeld eine "strenge Kostendisziplin" notwendig. dh
stats