Facebooks Tino Krause zum Social-Media-Boykott im Fußball

"Wir möchten für unsere Verantwortung in diesem Bereich einstehen"

   Artikel anhören
Facebook-Deutschlandchef Tino Krause
© Facebook
Facebook-Deutschlandchef Tino Krause
In Person von DACH-Chef Tino Krause reagiert Facebook auf den seit Freitag geltenden Social-Media-Boykott weiter Teile des englischen Fußballs, dem sich auch Bundesligisten angeschlossen haben. Deren Ziel, Facebook zu mehr Engagement gegen Hass und Hetze auf der Plattform zu bringen, stößt bei Krause auf offene Ohren. Gleichzeitig macht der Manager deutlich, dass Facebook bereits sehr viel unternehme, um die Plattform von beleidigenden oder diskriminiereden Inhalten freizuhalten - und dass das Problem viel tiefer liege.
Tatsächlich kann man das Gefühl bekommen, die Argumente sind weitestgehend bereits ausgetauscht: Schon im vergangenen Jahr, als die Aktion #StopHateForProfit weltweit Schlagzeilen machte, warfen die Initiatoren Facebook zu laxen Umgang mit Hass und Hetze vor, worauf Facebook zugab, dass man mehr tun könne, aber auch bereits viel gegen Hate Speech unternehme.

Seitdem scheint sich nicht viel geändert zu haben: Die englischen Vereine und Verbände, die seit Freitagnachmittag um 15 Uhr ihre Social-Media-Accounts stillgelegt haben, um gegen Beleidigungen, Diskriminierung und Rassismus auf den einschlägigen Plattformen zu protestieren, halten das Engagement der Betreiber gegen entsprechende Inhalte für zu gering oder zu wirkungslos. Facebook betont nun einmal mehr, dass man an einem besseren Schutz der Nutzer arbeite.In Person von DACH-Chef Tino Krause nimmt das Unternehmen Stellung zu dem aktuellen Boykott in der Fußball-Welt.

Diesen H+ Artikel gratis weiterlesen!
Jetzt kostenfrei registrieren.

Die Registrierung beinhaltet
die beiden täglichen HORIZONT Newsletter.

 
Sie sind bereits registriert?
Der Nutzung Ihrer Daten können Sie jederzeit widersprechen.
Weitere Hinweise finden Sie unter Datenschutz.
stats