Ex-UDG-Chefin

Condé Nast beruft Jessica Peppel-Schulz zur neuen Deutschland-Chefin

Jessica Peppel-Schulz wird Chefin von Condé Nast Deutschland
© Condé Nast
Jessica Peppel-Schulz wird Chefin von Condé Nast Deutschland
Condé Nast hat eine neue Deutschland-Chefin gefunden: Jessica Peppel-Schulz, bis 2017 CEO der Agenturgruppe UDG, übernimmt bereits Ende März das Ruder bei Condé Nast Deutschland. Die Managerin folgt auf den langjährigen Geschäftsführer Moritz von Laffert, der das Unternehmen Ende 2018 verlassen hat.
"Jessica Peppel-Schulz hat weitreichende Führungserfahrung in verschiedenen Sparten des Mediengeschäfts, in der Entwicklung von Markenstrategien und im digitalen Werbegeschäft – sogar mit vielen unserer Schlüsselkunden und Partner", sagt Wolfgang Blau, President Condé Nast International. "Sie hat langjährige Erfahrung in der Entwicklung von Teams und Unternehmen, die durch Kreativität, Experimentierfreude und Innovation erfolgreich wurden. Deshalb freuen wir uns, Jessica Peppel-Schulz als neue Geschäftsführerin von Condé Nast Deutschland an Bord zu haben." 


Peppel-Schulz, 49, war zuletzt fünf Jahre lang CEO der inzwischen verkauften UDG. Das Performance-Geschäft ging an Omnicom, das verbliebene operative Geschäft sicherte sich PIA. Bei ihrem Abschied von UDG im Sommer 2017 kündigte sie an, sich nach einer Auszeit neuen Aufgaben außerhalb der Agentur zu widmen. "Ich hatte schon immer eine große Passion für das Mediageschäft, das den größten Teil meiner Karriere geprägt hat", erklärt die neue Deutschland-Chefin. "Das ist wirklich eine große Ehre, künftig nun die Geschäfte eines solch exklusiven Medienunternehmens wie Condé Nast Deutschland mit diesen fantastischen stilprägenden Marken führen zu dürfen. Ich sehe die Menschen im Mittelpunkt des Geschäfts und bin überzeugt, dass wir gemeinsam als Team eine Innovationskultur schaffen können, mit der wir das Unternehmen weiter erfolgreich transformieren." 

Condé Nast befindet sich derzeit in einem Transformationsprozess. Das US-Geschäft und Condé Nast International wurden Ende vergangenen Jahres zusammengelegt, die Ländergesellschaften rücken näher an die Konzernzentrale in London heran. Die Spielräume für das Management vor Ort dürften dadurch kleiner werden. "Da jetzt auf nationaler Ebene andere Manager-Aufgaben gefordert sind, ist es für mich persönlich und aus Unternehmenssicht der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel", hatte Moritz von Laffert im Herbst seinen Abschied begründet. dh

stats