Erstmals seit 2015

US-Zuschauerzahlen bei Super Bowl steigen / Rekord für Pro Sieben

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Der Super Bowl ist ein Publikumsmagnet
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Der Super Bowl ist ein Publikumsmagnet
Erstmals seit fünf Jahren sind die Fernseh-Zuschauerzahlen in den USA beim Super Bowl wieder gestiegen. Den Sieg der Kansas City Chiefs im Finale der National Football League gegen die San Francisco 49ers sahen beim Sender Fox nach vorläufigen Angaben des Analyseunternehmens Nielsen durchschnittlich 99,9 Millionen Menschen.
Im vorigen Jahr waren es gut 98 Millionen gewesen. Seit dem Super Bowl 2015, den 114,4 Millionen Menschen in den USA verfolgten, waren die Einschaltquoten stetig gesunken. Nach Angaben von Fox sahen den Super Bowl insgesamt 102 Millionen Menschen, wenn die Zuschauer des spanischsprachigen Senderablegers und Streaming über den Dienst Verizon eingerechnet werden. Bei der Halbzeitshow der Popsängerinnen Shakira und Jennifer Lopez waren es demnach 103 Millionen. Der Super Bowl ist traditionell das Ereignis mit den meisten TV-Zuschauern in den USA.


Auch für den deutschen Sender Pro Sieben hat sich die Ausstrahlung des Super Bowl gelohnt. Wie der Sender mitteilt, hat die Liveübertragung des 54. Super Bowls aus Miami im Schnitt 52,1 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen erzielt. Das sei mehr als neun Prozentpunkte besser als beim bisherigen Super-Bowl-Bestwert im vergangenen Jahr  gewesen. Damals hatte der Marktanteil bei 43,9 Prozent gelegen.

In der Spitze, genauer gesagt im vierten Quarter, haben laut Pro Sieben sogar bis zu 62,9 Prozent der Zuschauer verfolgt, wie Kansas-City-Chiefs-Quarterback Patrick Mahomes und sein Team gegen die San Francisco 49ers einen sieben Punkte-Rückstand zum 31:20-Sieg drehten. Insgesamt haben gut 5,85 Millionen Zuschauer die Super-Bowl-Übertragung in der Nacht von Sonntag auf Montag eingeschaltet. mas/dpa
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