DuMont

Wie es mit der Mopo weitergehen könnte

Das Verlagsgebäude der Hamburger Morgenpost
© DuMont
Das Verlagsgebäude der Hamburger Morgenpost
Susan Molzow, die Geschäftsführerin der Hamburger Boulevardzeitung, verhandelt über ein Management-Buy-out. Der Name, unter dem das Projekt firmiert, lautet Mars. Er ist womöglich inspiriert von der wirtschaftlichen Situation des Verlags.

Bei der Hamburger Morgenpost haben sich schon viele ausprobiert: Chefredakteure wie Wolfgang Clement und Mathias Döpfner ebenso wie wechselnde Eigentümer, darunter die SPD, Gruner + Jahr und der Investor David Montgomery. Jeder hinterließ bei dem Blatt Blessuren; Döpfner räumte jüngst in der Sonderausgabe zum 70. Geburtstag sogar ein: "Ich war eine Fehlbesetzung."

DuMont, der derzeitige Besitzer, sucht seit einem Jahr einen Ausweg aus dem Zeitungsgeschäft im Allgemeinen und dem Hamburger Boulevard im Besonderen. Ein Management-Buy-out (MBO) könnte die Lösung sein. Für die Kölner wird sie wohl nur umzusetzen sein, wenn sie eine Mitgift zahlen. Der zunächst bereitstehende Vermarktungschef Martin Stedler hat bereits entnervt gekündigt, nun wird mit der Geschäftsführerin Susan Molzow verhandelt. Mars lautet der Name, unter dem das Vorhaben firmiert.

"Mopo"-Geschäftsführerin Susan Molzow
© Hamburger Morgenpost
"Mopo"-Geschäftsführerin Susan Molzow

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