DuMont

Funke bricht Verhandlungen um die Hamburger Morgenpost ab

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Funke-Chefin Julia Becker
© Getty Images / Alexander Hassenstein
Funke-Chefin Julia Becker
Nahezu täglich sind Meldungen zu lesen, wonach es für die Boulevardzeitung aus der Hansestadt einen Käufer gebe. Zuletzt hieß es, die Essener Mediengruppe sei zur Übernahme bereit. Dazu wird es nicht kommen. DuMont hat sich bei den Verhandlungen verzockt. Ist denkbar, dass die Kölner eher eine Insolvenz riskieren als einem Management Buy-Out zuzustimmen?


Seit mehr als einem Jahr steht die Hamburger Morgenpost zum Verkauf. In dieser Lage Projekte zu planen oder schlicht dem normalen Vermarktungsalltag nachzugehen, ist schwer. Wer will schon Geschäfte eingehen mit einem Medium, dessen Zukunft, gar Existenz derart unsicher ist? Das ist misslich, zumal für eine wirtschaftlich ohnehin angeschlagene Zeitung.

Früh hatte Geschäftsführerin Susan Molzow bei DuMont zwar Interesse an einem Management Buy-Out bekundet. Das Vorhaben firmiert unter der Bezeichnung „Projekt Mars“. Ein wenig Entgegenkommen hätte sie allerdings dafür erwartet, den zeitungsmüden Kölnern das leidige Problem „Mopo“ abzunehmen – und sei es in Form eines Darlehens, wenn DuMont schon nicht bereit ist, eine Mitgift, also negativen Kaufpreis zu zahlen.

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