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Die dfv-Mediengruppe wird 75 Jahre alt
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Die dfv-Mediengruppe wird 75 Jahre alt
Seit 75 Jahren steht die dfv Mediengruppe für kompetenten Fachjournalismus. Pünktlich zum Jubiläum, das im Herbst dieses Jahres unter anderem mit einem eigenen Magazin gefeiert wird, hat sich das Verlagshaus, in dem auch HORIZONT erscheint, auf Publizistische Grundsätze verständigt, an denen sich die mehr als 100 Fachmedien der Gruppe orientieren.

In einer Präambel und sieben Grundsätzen definiert sich die dfv Mediengruppe als konstruktiver und kritischer Begleiter der Unternehmen und Branchen, für die sie ihre Titel herausgibt. "Informationen sind unsere Leidenschaft", ist der erste Grundsatz überschrieben. Dabei nehmen die dfv Medien für sich in Anspruch, nicht an der Oberfläche zu kratzen, sondern tief zu recherchieren, um Menschen, die in ihren Unternehmen Verantwortung tragen, den Rohstoff der Wissensgesellschaft in hoher Qualität zur Verfügung zu stellen.


Gerade für Fachmedien ist die Kommunikation allerdings keine Einbahnstraße. "Wir schaffen Gemeinschaft", heißt es in den Grundsätzen: "Auf unseren Plattformen finden Menschen zusammen, tauschen Ideen aus, knüpfen Kontakte und bahnen Geschäftsbeziehungen an."

"Wir sind unabhängig"

Die Unabhängigkeit der Mediengruppe und ihrer Redaktionen hat einen hohen Stellenwert. Zum einen wird der Charakter der Gruppe als konzernunabhängiges Familienunternehmen hervorgeheben. "Unsere publizistische und wirtschaftliche Autonomie macht uns frei von äußeren Einflussnahmen", heißt es in den Grundsätzen. Zugleich wird betont, dass die Journalistinnen und Journalisten des Frankfurter Unternehmens ausschließlich ihren Medienmarken und deren Leserinnen und Lesern verpflichtet sind und keinerlei Weisungen von außen annehmen.

Diversität ist ebenfalls ein grundsätzliches Anliegen der dfv Mediengruppe. Unabhängig von Geschlecht, sexueller Identität, Alter, Hautfarbe, Herkunft und Religion verpflichtet sich das Unternehmen, sich für  gleiche Chancen in der Arbeitswelt einzusetzen. "Diskriminierung, Rassismus, Extremismus und Antsemitismus bieten wir in unseren Medien und auf unseren Podien keinen Raum", lautet eine Selbstverpflichtung.

Die Publizistischen Grundsätze finden Sie im Wortlaut hier.

Unmittelbarer Anlass für die Arbeit an diesen Grundsätzen ist das 75-Jahr-Jubiläum der Mediengruppe. Sönke Reimers, Sprecher der dfv Geschäftsführung, nennt als Motiv allerdings vor allem die Veränderungen der Arbeitswelt, die alle Unternehmen betrifft: "Wir arbeiten mittlerweile stark in dynamischen Teamstrukturen, kommen virtuell zusammen und steuern Projekte remote." Diese Form von New Work habe das Medienhaus zum Anlass genommen, "um über journalistischen Leitlinien ausführlich zu diskutieren und sie schriftlich festzuhalten". Eine Arbeitsgruppe, der vorwiegend Chefredakteurinnen und Chefredakteure der dfv Mediengruppe angehörten, hat die Publizistischen Grundsätze maßgeblich erarbeitet.

Peter Esser, neben Reimers Sprecher der Geschäftsführer, hebt die Bedeutung des unabhängigen Qualitätsjournalismus für die Mediengruppe hervor: "Das ist unser Fundament, auf dem wir unsere Portfolio entwickeln und damit unsere Zukunft als Medienunternehmen gestalten." 

In ihrem Jubiläumsjahr hat die dfv Mediengruppe erstmals auch einen Corporate Sound entwickelt. Noch im September wird zudem ein neuer Imagefilm veröffentlicht, in dessen Mittelpunkt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen. Auch die Aktivitäten rund um die Frankfurter Buchmesse werden in das Jubiläumsprogramm eingebunden. Mehr Informationen dazu inklusive einer Unternehmenschronik gibt es auf der Aktionsseite dfv.de/75Jahre.

Gründungsobjekt der dfv Mediengruppe ist übrigens der Fashion-Titel TextilWirtschaft. Auch die Agrarzeitung und der Betriebs-Berater werden 75 Jahre alt. Noch älter ist die Fleischwirtschaft, die allerdings erst später in die Unternehmensgruppe gekommen ist. Sie begeht in diesem Jahr sogar ihren 100. Geburtstag. 

  1. Andreas Schaefer
    Erstellt 21. September 2021 15:58 | Permanent-Link

    20 der 75 Jahre habe ich auch im dfv gearbeitet und immer die Unabhängigkeit und die Qualität des Unternehmens geschätzt. Doch wie weit ist es mit der Qualität und besonders mit Punkt 4 und 5 ihrer Publizistischen Grundsätze, wenn uns, als Teil einer lebendigen Medienlandschaft, jegliche Nennungen in ihren Zeitschriften versagt bleibt? Weder die Gründung eines neuen Senders noch andere Meldungen zu unserem bisherigen Sender finden Erwähnung in ihrem Blatt. Das muss mir dann doch einmal jemand erklären warum es scheinbar doch kein Fachjournalismus ist der alle berücksichtigt. Wo ist die Augenhöhe und warum kennt in ihrer Reaktion gewiss niemand aus unserer Geschäftsführung?! Wäre schön wenn sich in Zukunft tatsächlich die Redaktionen an diese Leitlinien erinnern und tatsächlich alle ein Chance haben erwähnt zu werden. Vielen Dank!

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