Crowdfunding-Projekt mit viel Prominenz

Aus Liebe zur Heimat

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Einige der Gründungsmitglieder aus dem Team von Rums
© Rums
Einige der Gründungsmitglieder aus dem Team von Rums
Klaus Brinkbäumer, Ruprecht Polenz, Sebastian Turner, David Schraven … - Es ist eine illustre Runde, die sich zusammengefunden hat, um ein digitaljournalistisches Projekt für Münster zu entwickeln. Der Name: Rums. Start ist bereits an diesem Wochenende.
Neulich analysierte die Uebermedien-Autorin Anna von Garmissen am Beispiel der Münsterschen Zeitung (MZ), was dabei herauskommt, wenn „ein Blatt ohne Redaktion“ entsteht. Dazu muss man wissen: Seit Herbst 2014 erscheint die MZ nicht mehr bei Lensing-Wolff, sondern im Aschendorff-Verlag, der auch die Westfälischen Nachrichten (WN) herausgibt. Die Lokalredaktionen wurden im November 2014 geschlossen. Der Lokalteil der kleinen MZ ist seither weitgehend identisch mit dem der großen WN; die Artikel unterschieden sich oft nur in Überschrift, Mischung und Erscheinungstag. Der MZ-Mantel wird bestückt mit wahlweise Agenturmaterial oder Artikeln der Rheinischen Post aus Düsseldorf, des RND aus Hannover oder im Sportteil der Ruhr Nachrichten aus Dortmund. Im Impressum, fand Garmissen heraus, sind dieselben Verantwortlichen aufgeführt wie in dem der WN, nur die Redaktionsadresse und die Telefonnummern sind andere.

Einige der Gründungsmitglieder aus dem Team von Rums
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Einige der Gründungsmitglieder aus dem Team von Rums
Das ist der Hintergrund, vor dem zwei Medienmenschen aus Münster irgendwann Anfang 2019 eine Idee hatten: Christian Humborg, unter anderem Finanzchef von Wikimedia, und Marc-Stefan Andres, früher Autor bei Brandeins und der Süddeutschen Zeitung und heute im Corporate-Publishing-Geschäft unterwegs. Da sie von ihrer Idee überzeugt waren, holte Humborg einen weiteren Mitstreiter an Bord: seinen ehemaligen Mitschüler vom Gymnasium in Müster, Götz Grommek, der einen Blick für Finanzen hat und in derselben Punkband spielt wie Andres.

Gemeinsam trafen sie sich an einem Wochenende zu einem Brainstorming, und weil der frühere Spiegel-Chefredakteur Klaus Brinkbäumer ohnehin gerade zu Besuch bei seinen Eltern in Hiltrup war, kam er einfach dazu.

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