Corona-Krise

Axel Springer kippt Jahresprognose und verschiebt Hauptversammlung

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Auch Axelspringer macht die Corona-Krise zu schaffen
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Auch Axelspringer macht die Corona-Krise zu schaffen
Der Medienkonzern Axel Springer streicht wegen der Corona-Krise seine Prognose für das laufende Jahr. Umsätze und operativer Gewinn dürften in allen drei Geschäftsbereichen schlechter ausfallen als bisher gedacht, teilte das Unternehmen am Montag nach Börsenschluss mit.
Die Aktionäre sollen für 2019 aus heutiger Sicht dennoch wie geplant eine Dividende von 1,16 Euro erhalten. Die Hauptversammlung, auf der sie darüber abstimmen sollen, wird allerdings verschoben. Statt am 22. April soll sie an einem noch nicht festgelegten Tag in der zweiten Juni-Hälfte stattfinden.


Für 2020 hatte Axel Springer bisher einen Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres angepeilt. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern sollte aber wegen erhöhter Investitionen und Abschreibungen schon ohne die Folgen der Coronavirus-Pandemie deutlich zurückgehen. Aus Sicht des Vorstands ist eine hinreichend belastbare konkrete neue Prognose für 2020 derzeit nicht möglich. dpa
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