Condé Nast

Wired.de stellt Redaktionsbetrieb ein

Die deutsche Website von Wired
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Die deutsche Website von Wired
Condé Nast zieht bei der deutschen Ausgabe von Wired endgültig den Stecker. Nach der Printausgabe wird zum Ende des Jahres auch die Website Wired.de eingestellt. Redaktionsleiter Wolfgang Kerler verlässt das Unternehmen, die beiden anderen verbliebenen Mitarbeiter sollen in der Condé Nast Manufaktur unterkomnmen. 
Im Januar hatte der Verlag bereits mitgeteilt, dass die in Deutschland seit 2014 erscheinende Printausgabe von Wired "vorerst" eingestellt wird, nun zieht das Unternehmen endgültig einen Schlusstrich unter das Kapitel. Begründet wird das Aus für die Marke in Deutschland aber nicht mit wirtschaftlichen Gründen, sondern mit der kürzlich bekanntgegebenen "stringenteren zentralen strategischen Ausrichtung" von Condé Nast.


Das Unternehmen hatte Ende November mitgeteilt, dass das US-Geschäft und Condé Nast International zusammengelegt werden. Der Medienkonzern will sich in Zukunft auf seine globalen Luxus- und Lifestylemarken wie Vogue, Vanity Fair und GQ konzentrieren. 

Redaktionsleiter Wolfgang Kerler, der erst im Sommer die Verantwortung für Wired.de übernommen hatte, wird das Unternehmen 2019 verlassen. Die beiden anderen verbliebenen Redaktionsmitglieder werden laut Verlag eine neue Aufgabe in der Condé Nast Manufaktur übernehmen. 


Kommende Woche wird sich Wired.de mit einem Themenspecial rund um Technologie-Prognosen für das Jahr 2029 von seinen deutschen Lesern verabschieden. dh
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