Cicero

Christoph Schwennicke verkauft an den Finanzmanager Dirk Notheis

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Christoph Schwennicke
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Christoph Schwennicke
Neun Jahre hielt Christoph Schwennicke seine Hände schützend über Cicero: erst als Chefredakteur bei Ringier, später als gleichberechtigter Miteigentümer neben Alexander Marguier. Doch zwischen den beiden funktionierte es schon länger nicht mehr. Nun hat Schwennicke seine Anteile verkauft: an Marguiers Wunschkandidaten Dirk Notheis, der in der EnBW-Affäre zweifelhafte Berühmtheit erlangte.
Um zu verstehen, was es für Christoph Schwennicke bedeuten muss, sich von Cicero zu trennen, hilft es, ein paar Geschichten aus der Vergangenheit des Debattenmagazins zu kennen.

Cicero gehörte noch Ringier, als Schwennicke vor einigen Jahren das Angebot hatte, zu Madsacks Redaktionsnetzwerk Deutschland zu wechseln. Schwennicke sagte damals ab, denn ihm schwante: Würde er als Chefredakteur des Debattenmagazins aufhören, könnte der finanziell unter dem Druck seiner Schwestern stehende Verleger Michael Ringier bei Cicero die Reißleine ziehen.

Später sollte Cicero mitsamt dem ebenfalls von Ringier herausgegebenen Kunstmagazin Monopol an Axel Springer gehen.

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