Bundestagswahl 2021

Warum die Medien in Deutschland auf Parteiempfehlungen verzichten

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Am 26. September ist Bundestagswahl. Die Medien wollen Entscheidungshilfe leisten
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Am 26. September ist Bundestagswahl. Die Medien wollen Entscheidungshilfe leisten
Kompetenz fürs Kreuzchen: Anders als etliche Medien in den USA und in Großbritannien verzichtete die deutsche Presse im Vorfeld wichtiger Wahlen bisher fast immer auf konkrete Parteiempfehlungen. Auch diesmal wieder – vor allem aus einem Grund.

Wann beginnt die wirklich heiße Phase des Bundestagswahlkampfs? Wenn die Werbespots der Parteien im Fernsehen anlaufen und ihre Plakatwände die Straßen entlang wachsen. Wenn sich die Homestorys mit den (und die Skandälchen-Enthüllungen über die) Politprotagonisten häufen, ebenso diverse Wahlduelle. Und wenn die Nachrichten-, Politik- und Leitmedien der Republik beginnen, die Wahlprogramme der Parteien systematisch zu bewerten.


Anders als etliche Medien in den USA und in Großbritannien verzichtete die deutsche Presse dabei bisher fast immer auf konkrete Parteiempfehlungen. Und, um es kurz vorwegzunehmen, auch jetzt wieder zur baldigen Bundestagswahl am 26. September. Doch warum eigentlich?

In der Vergangenheit wurde bisweilen mit dem unterschiedlichen Wahlrecht argumentiert:

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