"Breaking Bad"

Jesse Pinkman kehrt zurück - in Sequel, das bei Netflix zu sehen sein wird

Die Kultserie "Breaking Bad" bekommt eine Spielfilm-Fortsetzung
© AMC / Youtube
Die Kultserie "Breaking Bad" bekommt eine Spielfilm-Fortsetzung
Kaum eine TV-Serie begeistert die Menschen auch Jahre nach ihrem Ende noch so sehr wie "Breaking Bad". Jetzt haben die Fans der Kultserie allen Grund zur Vorfreude: Nach übereinstimmenden Medienberichten der US-Portale Hollywood Reporter und Deadline wird der vor wenigen Monaten angekündigte "Breaking-Bad"-Spielfilm ein Sequel mit Aaron Paul als Jesse Pinkman in der Hauptrolle. Demnach wird der Film zuerst bei Netflix zu sehen sein, dann bei AMC, dem Heimatsender der Serie.
Im November 2018 war es Hauptdarsteller Bryan Cranston höchstselbst, der bestätigte, dass Serienschöpfer Vince Gilligan an einer Fortsetzung von "Breaking Bad" in Spielform arbeitet. Jetzt haben die beiden US-Dienste Hollywood Reporter und Deadline neue Details zu dem Sequel veröffentlicht. Und die sorgen bei den Serienfans für Begeisterung.


Wie die beiden Portale übereinstimmend berichten, soll sich die Handlung des Films mit dem Arbeitstitel "Greenbrier" um Jesse Pinkman zentrieren, dem wichtigsten Nebendarsteller und rechte Hand von Hauptfigur Walter White, der im Verlauf der Serie vom fürsorglichen Familienvater und anständigen Chemielehrer zum skrupellosen Drogenbaron wird. Schauspieler Aaron Paul wurde für die Darstellung des Jesse unter anderem mit drei Emmy Awards ausgezeichnet. Weitere Details zu Figuren und Handlung des Sequels sind noch nicht bekannt. So dürfte die Fans vor allem die Frage beschäftigen, ob der in der letzten Episode gestorbene Walter White in Form von Flashback-Szenen ein Comeback feiert. Schauspieler Cranston jedenfalls hat seine Bereitschaft für einen Auftritt mehrfach beteuert.
Laut den Berichten soll der Film zuerst bei Netflix zu sehen sein und danach beim "Breaking-Bad"-Heimatsender AMC. Damit tauschen der Streamingdienst und der TV-Sender ihre Rollen: Die Originalserie lief ab 2008 zunächst bei AMC, die Zweitverwertungsrechte besaß Netflix. Die Produktion des Sequels soll laut einem Bericht des Albuquerque Journal bereits im vergangenen Herbst begonnen haben. Schon damals hieß es aus Insiderkreisen, dass sich die Handlung um einen Mann drehe, der vor Kidnappern und der Polizei auf der Flucht ist. Viele Fans spekulierten daraufhin bereits, dass es sich dabei sehr gut um Jesse Pinkman handeln könne.

Der Film ist nicht das erste Spin-off von "Breaking Bad". Bereits seit 2015 läuft in bislang vier Staffeln die Serie "Better Call Saul" auf AMC und Netflix. In dem Prequel erzählen die Serienmacher Vince Gilligan und Peter Gould die Geschichte des Anwalts James McGill, der später zum windigen Rechtsverdreher Saul Goodman wird und in der zweiten Staffel von "Breaking Bad" Drug Lord Walter White kennenlernt. tt
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