Branchenpreis

Webvideopreise für Rapper Eko Fresh und Videomacher Julien Bam

Eko Fresh und Can Özev bekamen den Sonderpreis für gesellschaftliche Verantwortung
© Screenshot Youtube
Eko Fresh und Can Özev bekamen den Sonderpreis für gesellschaftliche Verantwortung
Der deutsch-türkische Rapper Eko Fresh und der Videomacher Can Özev bekommen im Rahmen des Webvideopreises 2018 den "Sonderpreis für gesellschaftliche Verantwortung". Prämiert werde ihr Video "Aber", teilte die Landesmedienanstalt NRW am Freitag in Düsseldorf mit.

Darin würden auf außergewöhnlich präzise Weise die Ressentiments rund um die Integrationsdebatte gegenübergestellt. Gleichzeitig werbe das Video für Austausch und Respekt. Der Sonderpreis wurde von der EU-Initiative Klicksafe und der Veranstalterin des Webvideopreises, der European Web Video Academy, erstmals vergeben. 


Die übrigen Preisträger wurden aus einem Kreis von Nominierten durch Klicks im Internet bestimmt. "Person of the year" wurde die Journalistin Natasha Ziegler, die mit ihrem Kanal "nobeautychannel" den Schönheits- und Selfie-Wahn junger Frauen aufs Korn nimmt. Die nicht dotierten Preise für die besten Online-Videos des Jahres und ihre Macher wurden zum achten Mal vergeben. Gefördert wird der Preis durch das Land NRW. 

Unter den fünf weiteren Preisträgern ist der Aachener Julien Bam. Der 30-Jährige bekommt den Webvideopreis schon zum fünften Mal, er ist mit über fünf Millionen Abonnenten einer der reichweitenstärksten Videomacher Deutschlands. Ausgezeichnet wurde auch die Chemikerin Mai Thi Nguyen-Kim, die auf ihrem YouTube-Kanal "maiLab" jungen Menschen Wissenschaft vermittelt und über Mythen und Fehlinformationen aufklärt. 


Die Kategorien des Webvideopreises wurden in diesem Jahr von 25 auf drei reduziert. "Die Genre-Grenzen verschwimmen immer weiter", sagte Mitgründer Dimitrios Argirakos laut einer Mitteilung. dpa

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