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Sport 1 plant eigenen Sender für E-Sports

E-Sports gilt als wichtiger Treiber der Gamesbranche
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E-Sports gilt als wichtiger Treiber der Gamesbranche
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E-Sports ist weiter auf dem Vormarsch. Erst gestern gab das Beratungshaus PwC bekannt, dass die Branche 2017 in Deutschland 51 Millionen Euro umgesetzt hat. Bis 2022 sollen sich die Erlöse sogar mehr als verdoppeln. Immer mehr Sponsoren und Bundesliga-Clubs wie FC Schalke 04 und RB Leipzig entdecken die Sportart für sich. Und auch die Medien springen auf: Jetzt plant Sport 1 einen eigenen E-Sports-Sender.
Sport 1 proklamiert das Thema E-Sports bereits rege für sich. Erst vor wenigen Tagen gab der Sender von Constantin Medien AG bekannt, dass er mit der Hochschule für angewandtes Management kooperiert, die Mitte September den ersten E-Sports-Studiengang an den Start bringt. Sport 1 soll den E-Sports-Management-Studierenden Einblicke in seine E-Sports-Projekte gewähren und so dabei helfen, die "Sport-Gestalter von morgen" auszubilden.


Nun will Sport 1 sein Engagement noch weiter ausbauen und plant einen eigenen E-Sports-Sender. Zuerst hatte das Medienmagazin DWDL.de darüber berichtet. Sport-1-Sprecher Michael Röhrig bestätigt das Bestreben auch gegenüber HORIZONT Online. "Es ist richtig, dass wir die Planungen für einen E-Sports-Sender vorantreiben und diesbezüglich auch mit möglichen Partnern sprechen." Weitere Informationen, etwa zum Starttermin und der Empfangbarkeit, sind allerdings nicht aus ihm herauszukriegen. "Details zu dem geplanten E-Sports-Sender werden wir zu gegebener Zeit bekanntgeben", so Röhrig.

Bislang findet E-Sports bereits auf vielen Kanälen von Sport 1 statt. Der Sender aus Ismaning berichtet über E-Sports-Turniere im TV, auf dem E-Sports-Channel auf Sport1.de sowie in diversen Apps und den sozialen Medien. Die Inhalte werden seit 2017 von einer eigenen, interdisziplinär agierenden E-Sports-Unit des Senders betreut. bre
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