„Blinde Flecken beim Gemeinwohl“

Warum die Bertelsmann-Stiftung zu positive Tech-Berichte in den Medien kritisiert

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Medien nehmen Algorithmen unter die Lupe - aber zu oft nur aus wirtschaftlicher Sicht, kritisiert die Bertelsmann-Stiftung
© Casimiro / ADOBE STOCK
Medien nehmen Algorithmen unter die Lupe - aber zu oft nur aus wirtschaftlicher Sicht, kritisiert die Bertelsmann-Stiftung
Technik immer nur top? Die deutschen Medien berichten zu einseitig und zu positiv über die Themen Algorithmen und künstliche Intelligenz (KI) – das besagt zumindest eine aufwendige Studienpremiere der Bertelsmann Stiftung. Über ein Ergebnis dabei darf man staunen.
Algorithmische Systeme und KI-Technologie beeinflussten immer größere Bereiche des täglichen Lebens, doch diese Vielfalt schlage sich in der Themendarstellung in Leit-, Fach- und sozialen Medien "nur ungenügend nieder", teilt die Bertelsmann Stiftung mit. Der mediale Fokus liege "sehr einseitig" auf den technischen und wirtschaftlichen Chancen und Akteuren – und zu wenig auf Fragen des Gemeinwohls. Daher seien solche politischen und gesellschaftlichen Aspekte auch in den öffentlichen Debatten unterrepräsentiert.

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