Bilanz 2018

Spiegel schafft Gesamt-Werbeplus dank Online – und drei Print-Ableger ab

Der Spiegel präsentiert seine Geschäftszahlen 2018
© Foto: Jürgen Herschelmann
Der Spiegel präsentiert seine Geschäftszahlen 2018
Ende eines langen Kapitels: Der Spiegel stellt seine Beilage Literatur Spiegel (früher: Kultur Spiegel) nach 24 Jahren ein. Stattdessen soll viermal pro Jahr ein Heft namens Spiegel Bestseller erscheinen. Das Gesundheits-Supplement Wohl dagegen gibt den Löffel endgültig ab; auch für Spiegel Biografie ist das kurze Leben nun zu Ende. In der gesamten Spiegel-Gruppe zeigte die Print-Umsatzkurve 2018 nach unten – doch die Online-Werbeerlöse stiegen umso schneller. Unterm Strich schüttet der Verlag 31 Millionen Euro Gewinn aus, fast so viel wie im Vorjahr.

Bereits Ende 2018 drosselte der Verlag die Erscheinungsweise des Literatur Spiegel von zehn auf vier Ausgaben pro Jahr: zur Leipziger und Frankfurter Buchmesse sowie zu den Sommerferien und Weihnachten. Davon erhoffte man sich nie

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