#BestNeverRest ganz vorn

So twitterte Deutschland während der WM-Vorrunde

Mercedes-Benz sorgte für den erfolgreichsten Tweet eines DFB-Sponsors während der WM-Vorrunde
© Screenshot twitter.com/mbfussball
Mercedes-Benz sorgte für den erfolgreichsten Tweet eines DFB-Sponsors während der WM-Vorrunde
Für die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist die WM vorbei. In den sozialen Netzwerken dürfte das Engagement der deutschen Nutzer entsprechend deutlich zurückgehen. Besonders Twitter ist aufgrund der Möglichkeit zur Echtzeit-Kommunikation bei Fans und Sponsoren eine beliebte Plattform. Wie die Marken hierbei während der Vorrunde performt haben, hat Brandwatch untersucht.
Insgesamt 1,06 Millionen Tweets, die zwischen dem 14. Juni und dem Tag nach dem Ausscheiden des DFB-Teams abgesetzt wurden, hat das auf Social-Media-Monitoring spezialisierte Unternehmen dafür ausgewertet. Aus der Gesamtmenge hat Brandwatch die Tweets mit Bezug zu einem der Sponsoren herausgefiltert und daraus den prozentualen Anteil des jeweiligen Unternehmens an der gesamten WM-Konversation auf Twitter errechnet.


Klarer Vorrundensieger dabei ist Mercedes-Benz mit der Kampagne #BestNeverRest. Zwischen dem 14. und dem 28. Juni bezogen sich sieben von zehn Tweets zu einem DFB-Sponsor auf den Autobauer und seinen WM-Claim. Dabei dürfte nicht nur die starke, gut wiedererkennbare Bildsprache geholfen haben. Mercedes-Benz hatte sich für die Dauer der Vorrunde bei Twitter Deutschland auch die First-View-Option gesichert. Dabei bekommt ein Unternehmen den obersten Anzeigenplatz im Twitter-Feed reserviert.

Den Höhepunkt dabei bildete das Spiel gegen Schweden. 3420 Tweets mit dem Hashtag #BestNeverRest wurden laut Brandwatch währenddessen abgesetzt, wobei es sich hierbei auch um Retweets der Beiträge von Mercedes-Benz handeln kann. Der Autobauer selbst sorgte mit dem Beitrag zum Last-Minute-Siegtor von Toni Kroos für den erfolgreichsten Sponsoren-Tweet der Vorrunde: 
Die Nummer zwei der DFB-Sponsoren auf Twitter während der Vorrunde war Adidas. Die Marke hat für die WM den Hashtag #CreativityIsTheAnswer ins Rollen gebracht, passend zu derzeit laufenden Fußball-Kampagne des Sportartiklers. Auch der schon länger genutzt Hashtag #HereToCreate wird weiter eingesetzt.
© Brandwatch
Erstaunlicherweise hat Coca-Cola zumindest auf Twitter nicht die Durchschlagskraft entwickelt, die man der Marke zutrauen würde. Immerhin hat das Unternehmen die deutschen Spiele mit auffälligem Content begleitet. Besser machte es die Deutsche Telekom: Der Telekommunikationsanbieter, selbst sehr aktiv auf Twitter, bot seinen Kunden für die Tage der deutschen Spiele eine kostenlose "Fußball Day Flat" an. Damit konnten die Nutzer einen Tag lang kostenlos surfen und streamen. Über den Service tauschten sich die Twitterer fleißig aus. ire
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