Berliner Zeitung

Holger Friedrich plant den nächsten Streich

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Holger Friedrich am Donnerstag beim MTM Extra in der Thüringer Landesvertretung in Berlin
© MTM / Viktoria Günzelmann
Holger Friedrich am Donnerstag beim MTM Extra in der Thüringer Landesvertretung in Berlin
Schon jetzt wollen die neuen Besitzer des Berliner Verlags die IT-Kosten um 73 Prozent gesenkt haben. Am Wochenende soll die Digitalisierung der Print-Produktion abgeschlossen sein. Zum Spiel von Union gegen Bayern am 14. März ist das Magazin Eisern geplant. Den Verlag betrachten sie aber nun doch nur als Hobby.
Holger Friedrich absolviert seinen Auftritt an diesem Donnerstagnachmittag ausnahmsweise ohne seine Frau Silke. Die Arbeitsgruppe der für Mai in Leipzig geplanten Medientage Mitteldeutschland (MTM) veranstalten in der Landesvertretung Thüringens einen MTM Extra. Es geht um "digitale Strategien regionaler (Print-)Medien", und Holger Friedrich soll erzählen, was er als neuer Eigentümer beim Berliner Verlag vorhat.

Er wirkt sichtlich genervt von der Berichterstattung über ihn. Die Hoheit über seine Außenwirkung hat er verloren. Er sagt, er fühle sich diskreditiert. Was er den Vorwürfen der Welt am Sonntag zu entgegnen habe, in der Schweiz die Existenz einer Firma vorgetäuscht zu haben? Wie üblich in solchen Fällen weicht er aus. Er sagt, er kenne die Vorwürfe nicht, er habe den Artikel nicht gelesen, und überhaupt habe er sich abgewöhnt, von diesen Kollegen etwas zu lesen.

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