Berliner Tageszeitung

Tagesspiegel benennt nach Belästigungsvorwürfen Ombudsfrau

Der Berliner Tagesspiegel hat einen Mitarbeiter freigestellt
© Tagesspiegel
Der Berliner Tagesspiegel hat einen Mitarbeiter freigestellt
Nach Vorwürfen von sexueller Belästigung und unangemessenem Verhalten gegenüber Kolleginnen hat der Tagesspiegel einen Mitarbeiter mit sofortiger Wirkung freigestellt. Außerdem benannte die in Berlin erscheinende Zeitung eine Ombudsfrau. Diese soll die Geschehnisse aufarbeiten und auch künftig als zusätzliche Ansprechpartnerin allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zur Verfügung stehen, wie der Tagesspiegel am Donnerstag mitteilte. Zuvor hatte BuzzFeed News die Vorwürfe recherchiert und darüber berichtet.

"Wir nehmen diese Vorwürfe sehr ernst. Chefredaktion und Geschäftsführung haben umgehend darauf reagiert und Einzel- und Gruppengespräche in Redaktion und Verlag geführt", teilte der Tagesspiegel weiter mit. Zudem würden alle erforderlichen Maßnahmen zum Schutz Betroffener sowie zur Aufarbeitung und Prävention sichergestellt. Die Freistellung des Mitarbeiters bis zur abschließenden Klärung der Vorwürfe sei nach einem Gespräch zwischen ihm und der Chefredaktion erfolgt. 




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