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Friede Springer überlässt Mathias Döpfner Großteil ihrer Aktien

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Friede Springer macht Mathias Döpfner zu ihrem Nachfolger
© Christian Kielmann
Friede Springer macht Mathias Döpfner zu ihrem Nachfolger
Friede Springer schenkt einen großen Teil ihrer Anteile am Medienkonzern Axel Springer dem Vorstandsvorsitzenden Mathias Döpfner und überträgt ihm darüber hinaus die Stimmrechte an ihrem verbleibenden Aktienpaket. Er kauft rund 4,1 Prozent der Aktien der 78-Jährigen, zusätzlich wird der 57-Jährige rund 15 Prozent als Schenkung erhalten – so kontrollieren künftig beide dann jeweils rund 22 Prozent, wie das Unternehmen am Donnerstag in Berlin mitteilte.
"Ich habe immer gesagt, dass ich für Kontinuität im Unternehmen sorgen werde. Die Zukunft des Hauses ist mir ein Leben lang sehr wichtig", teilte Friede Springer mit. "Ich habe eine ideale Lösung gefunden, um die Zukunft von Axel Springer und die meiner Stiftung abzusichern und beide Sphären wie bisher voneinander zu trennen. Ich bin sehr froh und dankbar, dass ich mit Mathias meinen Nachfolger gefunden habe. Gemeinsam mit unserem neuen Partner KKR werden wir dafür sorgen, dass Axel Springer als unabhängiges Medienunternehmen und als Haus des Journalismus weiterhin Bestand und Bedeutung haben wird." 


Damit habe sie "wesentliche Weichenstellungen für die Sicherung der Zukunft von Axel Springer vorgenommen". Zugleich werde sie die Friede Springer Siftung mit "weiterem erheblichen Vermögen" austatten, kündigte die Witwe des Unternehmensgründers Axel Springer an. Größter Einzelaktionär von Axel Springer ist der Finanzinvestor KKR, der aktuell 47,6 Prozent der Aktien hält. dh/dpa
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