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Bild stellt jetzt seine Reporter in den Mittelpunkt

Bild-Chefredakteur Julian Reichelt erklärt die Bedeutung der Bild-Berichterstattung
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Bild-Chefredakteur Julian Reichelt erklärt die Bedeutung der Bild-Berichterstattung
Nach der großen Imagekampagne im Sommer, in der die Bild ihre Leser als Alltagshelden inszeniert hat, stellt die Medienmarke von Axel Springer jetzt ihre Mitarbeiter in den Mittelpunkt. Auf einer Website stellen sich Redakteure und Reporter mit ihren Arbeiten vor. 
Auf der Microsite vonuns.bild.de stellen sich insgesamt 26 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bild vor - von der Volontärin über Reporter und Ressortleiter bis hin zu Bild-Chefredakteur Julian Reichelt. Der wird gleich zu Beginn ziemlich pathetisch: "Unsere Reporter erspüren, was Deutschland, was die Welt bewegt. Sie sehen es mit ihren eigenen Augen und machen sich selbst jeden Tag zu Zeu­gen. Wo es Zeugen gibt, kann niemand leugnen. Solange es Reporter gibt, kann niemand sich einfach abwenden, wegsehen. Wir sind stolz darauf, ein Haus der Reporter zu sein." 


In diesen Stunden mache sich ein Team der Bild auf den Weg nach Brasilien, um über die Brände in der Amazonas-Region zu berichten. "Journalismus ist Geschichtsschreibung auf Deadline, sagt man. Die Geschichte wird uns daran messen, wie wir mit dieser epochalen Katastrophe umgegangen sind. Wie wir Journalisten berichtet haben, wie aufmerksam wir waren, wie entschlossen in unserer Berichterstattung. (...) Das sind die Momente, die unseren Beruf ausmachen und so wichtig machen. Das sind die Momente für BILD. Ohne BILD, ohne die Augen unserer Reporter, könnten die Mächtigen ignorieren, was man aus dem Weltall sehen kann." 

Die Aktion bietet einen aufschlussreichen Einblick in das Selbstverständnis der Medienmarke Bild. In den 26 Beiträgen berichten die Mitarbeiter über ihr Selbstverständnis, erklären, worauf die stolz sind und für welche Werte und Überzeugungen sie einstehen. Die Beiträge stammen unter anderem von Chefreporter Paul Ronzheimer, Chefkolumnist Alfred Draxler und Autochef Tom Drechsler, aber auch von Volontären oder Reportern, die über ihr Themengebiet oder besondere Momente ihrer Arbeit berichten. Am Ende benennt die Bild außerdem "8 Probleme, die unsere Gesellschaft auf Dauer zerreißen können" und worauf die Redaktion stolz ist - unter anderem ihre exklusiven Geschichten und Enthüllungen. dh
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