Axel Springer & Mathias Döpfner

Auf Gedeih und Verderb

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"Wir schaffen das, Mathias", sagt Friede Springer im Video zu dem Mann, der bei Axel Springer künftig mehr zu sagen hat als sie selbst
© Axel Springer
"Wir schaffen das, Mathias", sagt Friede Springer im Video zu dem Mann, der bei Axel Springer künftig mehr zu sagen hat als sie selbst
Die 4,1 Prozent der Anteile, für die Mathias Döpfner 276 Millionen Euro zahlt, übertrug Friede Springer zuvor auf ihre Stiftung. Es geht ihr nämlich nicht nur um das Erbe Axel Springers, sondern auch um das von ihr geschaffene. Trotzdem kommt selbst sie künftig nicht an Mathias Döpfner vorbei. Was heißt das für die Zukunft des Verlags?
Jetzt ist es an Mathias Döpfner, sich zu überlegen, wie er sein Erbe regelt. Aber er ist ja erst 57. Wobei: Friede Springer könnte ihm erzählen, wann sie die ersten Male von Journalisten gefragt wurde, wie sie das Erbe zu regeln gedenke. Da war sie jünger als Döpfner heute, und am Ende kam sowieso alles anders.

Mit Mitte 50 ahnte sie jedenfalls nicht, dass Döpfner zu Springer wechseln würde, und selbst in den vergangenen Jahren, als es ihr wirklich ernst wurde mit der Regelung ihres Nachlasses, brauchte sie mehr als einen Anlauf bis zur endlich gefundenen Lösung: „Mathias, Du wirst mein Nachfolger.“ So sagt es die 78-Jährige in dem vier Minuten dauernden Video, zu finden bei Youtube.

Doch geht es bei der Regelung ihres Erbes nicht nur um das Vermächtnis des Verlagsgründers, sondern auch um die Sicherung dessen, was sie selbst aufgebaut hat:

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