"Außergewöhnlicher Erfolg"

ARD feiert "Babylon Berlin"

Volker Bruch spielt den Kommissar Gereon Rath
Frédéric Batier/X Filme/ARD Degeto
Volker Bruch spielt den Kommissar Gereon Rath
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Am Donnerstag liefen im Ersten die vorerst letzten beiden Folgen von "Babylon Berlin". Auch wenn die Vorzeigeserie nach dem fulminanten Auftakt auf dem "Tatort"-Sendeplatz viele Zuschauer verlor, können sich die Einschaltquoten sehen lassen. In der ARD-Mediathek stellte die Krimsierie sogar neue Rekorde auf. 
Im Schnitt verfolgten knapp 5 Millionen (4,92 Mio.) Zuschauer die 16 Folgen der in den 20er Jahren spielenden Serie. Der Marktanteil lag im Schnitt bei sehr guten 15,9 Prozent. In der jungen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen erzielte "Babylon Berlin" beachtliche 12,0 Prozent Marktanteil. Laut ARD sahen rund 14,5 Millionen Zuschauer mindestens eine Folge der Serie. 


In der Mediathek ließ "Babylon Berlin" sogar etliche Rekorde purzeln: Bis zum 7. November registrierte die ARD über zehn Millionen Videoabrufe, wobei die Zahlen aus den Apps hier noch nicht berücksichtigt sind. Die ARD hatte alle Folgen der Serie mit dem Start der TV-Ausstrahlung auch online zur Verfügung gestellt. 

"Ein außergewöhnlicher Erfolg für eine außergewöhnliche Serie!", freut sich Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen: "Die Fernsehwelt wandelt sich und mit ihr die Sehgewohnheiten. Babylon Berlin spielt 1929, kann aber moderner nicht sein: Komplex erzählt und von herausragender Qualität, begeistern die spannenden Geschichten um Gereon Rath und Charlotte Ritter das Publikum in allen Altersgruppen linear und nonlinear. Das große Interesse an der Webseite und am Hörspiel unterstreicht die Bedeutung von Babylon Berlin als multimediales Medienereignis." 


„Ein außergewöhnlicher Erfolg für eine außergewöhnliche Serie!“
Volker Herres
"Die Serie hat ein Alleinstellungsmerkmal, das man derzeit mit keinem anderen Format im deutschen Fernsehen vergleichen kann: weder in der Erfolgsbilanz beim Zuschauer auf allen Ausspielwegen, noch in der Qualität, die uneingeschränkt im In- und Ausland gewürdigt wird", ergänzt Christine Strobl, Geschäftsführerin ARD Degeto: "Babylon Berlin ist ein echter Imagegewinn für Das Erste und die ganze ARD." 

Vor dem Start gab es durchaus Zweifel, ob "Babylon Berlin" ein Jahr nach der TV-Premiere bei Sky noch viele Zuschauer im frei empfangbaren Fernsehen vor die Bildschirme locken würde. Doch Das Erste hat mit seiner Strategie, die Serie auf dem prominenten "Tatort"-Sendeplatz am Sonntag zu starten und danach auf dem etablierten Krimi-Sendeplatz am Donnerstag fortzusetzen, offensichtlich das richtige Rezept gefunden, um die komplexe Serie einem breiten Publikum schmackhaft zu machen. Die ARD hatte sich bereits vor der Ausstrahlung mit seinen Kooperationspartnern Sky und Beta Film auf eine Fortsetzung von "Byblon Berlin" geeinigt. Die Dreharbeiten für die neuen Folgen sollen im November beginnen. dh
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