Außenwerber

Wachstum von Ströer lässt nach - dennoch zuversichtlich für drittes Quartal

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Die Unternehmenszentrale des Außen- und Online-Werbers Ströer in Köln
Die Unternehmenszentrale des Außen- und Online-Werbers Ströer in Köln
Trotz der getrübten Stimmung auf dem deutschen Werbemarkt will der Außenwerber Ströer auch im dritten Quartal beim Umsatz weiter zulegen. Ein starker Auftragseingang in den Sommermonaten lasse ein mittleres einstelliges Wachstum erwarten, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Donnerstag in Köln mit.
Dabei profitiere Ströer von seinem wachsenden Angebot an digitaler Außenwerbung, sagte Co-Chef Christian Schmalzl laut Mitteilung. Das Ziel für die Monate Juli bis September signalisiert allerdings eine weitere Verlangsamung des Wachstums und liegt unter dem, was sich der Vorstand für das Gesamtjahr vorgenommen hat: 2022 soll der Erlös um 10 bis 14 Prozent steigen. Davon abgesehen soll das Geschäft mit Außenwerbung um 16 bis 20 Prozent zulegen. 

Bereits im zweiten Quartal schwächte die Entwicklung der Geschäfte ab. So kletterte den Umsatz um rund 13,6 Prozent auf 425 Millionen Euro. Davon blieben mit 125,7 Millionen Euro etwa 18 Prozent mehr übrig als vor einem Jahr. Das war zwar mehr, als Analysten auf dem Schirm hatten. Noch in den ersten drei Monaten des Jahres hatte Ströer bei beiden Kennziffern aber ein deutlich stärkeres Wachstum ausgewiesen. Das bereinigte Konzernergebnis kletterte vor allem wegen der hoch lukrativen digitalen Außenwerbung um fast die Hälfte auf 39 Millionen Euro nach oben. 
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