Annahmequote erreicht

Investor KKR kann bei Axel Springer einsteigen

Stefan Balkenhols Skulptur „Balanceakt“ vor dem Axel-Springer-Haus Berlin
© Axel Springer
Stefan Balkenhols Skulptur „Balanceakt“ vor dem Axel-Springer-Haus Berlin
Der Finanzinvestor KKR hat die nötige Zahl von Aktien für sein Übernahmeangebot von Axel Springer erworben. Der Investor habe die Schwelle von 20 Prozent der Anteile des Medienkonzerns überschritten, teilte Springer am Montag in Berlin mit. Das genaue Ergebnis werde in den kommenden Tagen bekanntgegeben.
Auf dem Weg zu der geplanten strategischen Partnerschaft zwischen Axel Springer und KKR sei damit ein "wichtiges Etappenziel" erreicht worden, hieß es weiter. In der Nacht zum Samstag war die Übernahmefrist ausgelaufen. 


Aktionäre, die ihre Aktien bislang nicht angedient haben, können dies in den kommenden Tagen tun. Die Frist beginnt nach Bekanntgabe des Ergebnisses des Angebots und dauert 14 Tage. Das Angebot sieht einen Preis von 63,00 Euro je Aktie vor. 

Knapp 45 Prozent der Springer-Aktien sind im Streubesitz. Die Witwe des Verlagsgründers, Friede Springer, und der Vorstandsvorsitzende, Mathias Döpfner, haben mit KKR vereinbart, dass sie ihre Beteiligungen behalten. Die Witwe kontrolliert 42,6 Prozent der Anteile, Döpfner hält 2,8 Prozent. Die Springer-Enkel Ariane und Axel Sven Springerhalten zusammen rund 10 Prozent. Der Einstieg steht unter dem Vorbehalt außenwirtschaftlicher Genehmigungen und Kartellfreigaben. dpa
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