Amazon ist wohl raus

Sky sichert sich offenbar Großteil der Fußball-Bundesliga-Rechte, auch DAZN bleibt am Ball

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Der Großteil der Bundesliga-Spiele wird auch in Zukunft live bei Sky zu sehen sein
© moerschy auf Pixabay
Der Großteil der Bundesliga-Spiele wird auch in Zukunft live bei Sky zu sehen sein
Sky bleibt offenbar der wichtigste TV-Partner der Fußball-Bundesliga. Der Pay-TV-Anbieter hat sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur Live-Pakete für die Spielzeiten von 2021/2022 bis 2024/2025 gesichert. Ein Paket erhält der ebenfalls kostenpflichtige Streamingdienst DAZN.
Sky, DAZN und die Deutschen Fußball Liga wollten keine Kommentare dazu abgeben. Der im Vorfeld als aussichtsreicher Kandidat gehandelte Onlinehandels-Riese Amazon hat keines der insgesamt sieben audiovisuellen Live-Rechtepakete gekauft.


Am Montag werden die Ergebnisse der knapp zweiwöchigen Auktion von der DFL veröffentlicht. Die bisher letzte Auktion erbrachte 4,64 Milliarden Euro für vier Spielzeiten. Eine erneute Steigerung von mehr als 80 Prozent, so wie vor vier Jahren, hatte DFL-Boss Christian Seifert im Vorfeld als "sehr unwahrscheinlich" bezeichnet.

Nach Informationen der "Bild am Sonntag" hat sich DAZN die Rechte an dem sogenannten Paket D gesichert mit insgesamt 106 Freitags- und Sonntagsspielen. Demnach würde Sky 200 Spiele exklusiv zeigen.


Vor allem Sky war vor der Bundesliga-Ausschreibung enorm unter Druck. Nach dem Verlust der TV-Rechte an der Champions League musste der seit Jahren wichtigste Partner und Finanzier der Liga zumindest bei der Auktion für die heimische Liga Erfolg haben.

Beim Pay-Unternehmen hieß es dazu zuletzt: "Sky ist die Nummer 1 für alle Sportfans – heute und in Zukunft. Grundlage hierfür sind exklusive Sportrechte. Wie in der Vergangenheit auch gehen wir optimal vorbereitet in die kommende Ausschreibung."

Ursprünglich sollte die Auktion bereits im April beginnen und Anfang Mai abgeschlossen sein. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde der Zeitplan für das Wettbieten aber gestoppt. Die DFL hatte nach eigener Aussage in Absprache mit den Interessenten die Auktion nicht noch weiter nach hinten verschoben. dpa
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