Ad Alliance

G+J lockt den Spiegel ins Werbebündnis – durch einen Verzicht aufs Vetorecht

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Von ihm hängt einiges ab: Spiegel-Geschäftsführer Thomas Hass
© Der Spiegel
Von ihm hängt einiges ab: Spiegel-Geschäftsführer Thomas Hass
Nach wochenlangem Ringen hat sich der Spiegel-Verlag mit sich selbst und auch mit Gruner + Jahr geeinigt: Das Haus wird sich tiefer in Bertelsmanns Werbebündnis Ad Alliance integrieren. Dafür verzichtet G+J hier auf sein Vetorecht als Spiegel-Gesellschafter.

Die Situation war verworren: Seit 2018 ist der Spiegel Teil der Ad Alliance, die bisher eher als Dienstleister für G+J, die RTL-Medien, den Spiegel und nun auch für Media Impact (Bild.de) fungierte. Künftig soll sie zur zentralen Marke in der Vermarktung werden. Nach dem Wunsch von Bertelsmann/G+J sollte auch das Sales-Team von Spiegel Media unter der Ad-Alliance-Flagge antreten, mit gemeinsamen Büros und Außendienstlern.

Es geht also um die Eigenständigkeit der Spiegel-Vermarktung und um Arbeitsplätze – ein heikles Thema in dem Haus, das zur Hälfte seinen Mitarbeitern gehört.

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