Abschied vom Vaunet

Hans Demmel: "Ich hatte es mir anfangs weniger komplex vorgestellt"

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VPRT-Vorstandsvorsitzender Hans Demmel diskutiert auf dem #DMK18 mit der ARD-Generalsekretärin Susanne Pfab
© (© Getty Images / Alexander Hassenstein)
VPRT-Vorstandsvorsitzender Hans Demmel diskutiert auf dem #DMK18 mit der ARD-Generalsekretärin Susanne Pfab
Zwei Amtszeiten, insgesamt vier Jahre war Hans Demmel Vorstandschef des Lobbyverbands Vaunet. Im Interview spricht er über die Gründe seines Ausscheidens, seine Pläne für die Zukunft und natürlich auch, wer ihm folgen könnte.
Bei Ihrer Wahl zum Vorstandschef des Vaunet vor vier Jahren legten Sie Wert darauf, nicht als Übergangskandidat zu gelten. „Wenn schon, denn schon“, sagten Sie. Jetzt kehren Sie dem Verband doch den Rücken. Warum? Vier Jahre sind doch eine ordentliche Amtsdauer. Der Zeitpunkt ist ideal für eine Zäsur und gleichzeitig Aufbruch zu neuen, eigenen Ideen. Große, langlaufende Themen wurden erfolgreich abgeschlossen. In Europa beginnt Ende des Jahres mit dem Digital Services Act das nächste Großprojekt der kommenden drei Jahre, wo man viele Erfahrungen aus der deutschen Plattformregulierung einbringen kann. Und wie Sie wissen, hat sich in der Zwischenzeit meine berufliche Situation verändert.

Sie sind seit Anfang 2019 nicht mehr Geschäftsführer von n-tv. Diese anderthalb Jahre haben mich gelehrt, wie viel Zeit und Aufwand Verbandsarbeit bedeutet. Zu hundert Prozent seriös kann man diese Aufgabe nur leisten, wenn man die operative Einbindung in einen Sender hat und aus eigenem Erleben weiß, wo der Branche der Schuh drückt.

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