Zeit Verbrechen

Auch die Zeit launcht ein True-Crime-Magazin

Bei der "Zeit" laufen die Geschäfte derzeit gut
Zeitverlag / Lara Huck
Bei der "Zeit" laufen die Geschäfte derzeit gut
Gruner + Jahr hat es mit Stern Crime erfolgreich vorgemacht, nun zieht die Zeit nach: Die Hamburger bringen am 24. April mit Zeit Verbrechen ein eigenes Magazin über echte Kriminalfälle an den Kiosk. Der neue Titel kommt mit einer Druckauflage von 60.000 Exemplaren und zu einem Copypreis von 5,95 Euro auf den Markt.
Das Magazin soll perspektivisch zweimal im Jahr erscheinen, wie eine Verlagssprecherin gegenüber HORIZONT Online erklärt. Die Redaktionsleitung übernimmt Stephan Lebert, verantwortlich zeichnet die stellvertretende Zeit-Chefredakteurin Sabine Rückert. Die Objektleitung hat Malte Ricken, Objektleiter Zeit Magazine, inne. Wie New Business berichtet hatte, wurde Zeit Verbrechen am vergangenen Samstag bei der Veranstaltungsreihe "Die Lange Nacht der Zeit" angekündigt.

Inhaltlich soll sich Zeit Verbrechen mit echten Kriminalfällen und den Menschen hinter den Taten beschäftigen. 
Neben der Fallbetrachtung thematisiert das Magazin kriminologische, psychologische sowie politische Aspekte und zieht dafür Experten und Prominente zurate.



Bereits im Juni 2015 hatte der Verlag Gruner + Jahr die Line Extension Stern Crime an den Start gebracht. Das Magazin feierte seinerzeit mit 75.000 verkauften Exemplaren eine äußert gelungene Premiere. Mittlerweile verkauft G+J pro Ausgabe im Schnitt 80.000 Hefte, davon 10.000 im Abonnement. Der Copypreis wurde kürzlich um 30 Cent auf 5,50 Euro erhöht.


Den Vorstoß von Livingston Media in das Segment der True-Crime-Titel stoppte G+J hingegen zunächst aufgrund von Plagiatsvorwürfen. Später launchte Livingston dann doch ein Kriminal Magazin. ire
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