Zaster

Kai Diekmanns Content-Projekt feiert Weltpremiere bei Designkonferenz

Kai Diekmann (Der Zukunftsfonds) und Lorenz Seeger (Diesdas.digital) präsentieren auf der Typo Berlin das Konzept von Zaster und die Idee hinter Der Zukunftsfonds
© Norman Posselt
Kai Diekmann (Der Zukunftsfonds) und Lorenz Seeger (Diesdas.digital) präsentieren auf der Typo Berlin das Konzept von Zaster und die Idee hinter Der Zukunftsfonds
Den Big Bang von Kai Diekmanns neuestem publizistischen Projekt Zaster hätte man sich sicherlich anders vorgestellt als ausgerechnet im Rahmen einer Präsentation bei der Designkonferenz Typo in Berlin. Im Haus der Kulturen der Welt stellte er das ambitionierte Projekt gemeinsam mit Lorenz Seeger, Gründer der Berliner Agentur Diesdas.digital, der internationalen Designgemeinde vor.

Zaster ist im Grunde die Content-Marketing-Verlängerung seines Start-Ups Der Zukunftsfonds, das er zusammen mit seinem Freund aus Kindertagen Leonard "Lenny" Fischer gegründet hat. Mit beidem will er die Deutschen dazu bringen, sich stärker mit Geldangelegenheiten zu beschäftigen. Sowohl bei Der Zukunftsfonds als auch bei Zaster habe sich der langjährige Bild-Chefredakteur an den Eigenschaften der Boulevardzeitung orientiert: "Wir reduzieren alles auf ein einfaches, günstiges Produkt und verwenden eine leicht verständliche Sprache, um die Zugangsschwelle so gering wie möglich zu machen."



Damit sollen nicht zuletzt Millennials angesprochen werden, die sich normalerweise sehr ungern mit Finanzfragen beschäftigen. "80 Prozent der Millennials würden lieber zum Zahnarzt gehen als zu einem Bankberater", zitiert Diekmann eine Studie. Mit diesem Briefing sei er zu der Agentur Diesdas.digital gegangen. Die Herausforderung: Das Thema Geld zu enttabuisieren. Die Lösung: ein Online-Magazin namens Zaster, in dem sich alles um Geld dreht, verpackt in praktische Themen wie beispielsweise: "Was kostet eigentlich ein Kind?"
„Wir reduzieren alles auf ein einfaches, günstiges Produkt und verwenden eine leicht verständliche Sprache, um die Zugangsschwelle so gering wie möglich zu machen.“
Kai Diekmann
Das Online-Magazin geht nächste Woche an den Start und soll sukzessive zum interaktiven Content Hub für alle Themen rund ums Geld ausgebaut werden. "Wir wollen die Leser nicht mit den typischen Finanzmarktdaten konfrontieren. Die Leute sollen einfach Lust haben, weiterzulesen und dazu angeregt werden, sich mit Geld-Themen auseinanderzusetzen", erläutert Seeger. "Dazu werden die Themen so aufbereitet, dass Otto-Normalverbraucher sie versteht."

Zaster und Der Zukunftsfonds haben zwar miteinander zu tun, Diekmann betont dennoch, dass das Online-Magazin redaktionell unabhängig sei und sämtliche Inhalte, die direkt auf das Produkt einzahlen, als Anzeige gekennzeichnet werden sollen. Wie er und Seeger bei der Typo erklärten, bilden Der Zukunftsfonds inklusive Marketing-Website sowie die Content-Plattform Zaster ein interaktives Konglomerat, das von Partnern wie Axel Springer und T-Online unterstützt wird. Das Ziel: Wenn die Deutschen an Geld denken, sollen sie damit künftig sofort Zaster und Der Zukunftsfonds assoziieren.


Zaster wird von Diekmanns Firma Storymachine erstellt, die er zusammen mit Philipp Jessen gegründet hat. Das redaktionelle Konzept wurde von Christin Martens, ehemals Chefredakteurin des Axel-Springer-Titels Business Insider, entwickelt. Als Redaktionsleiter ist Marcus Schwarze, zuletzt Leiter Online bei der Funke-Zeitung Berliner Morgenpost an Bord. bu

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