ZDF-Kultsendung

"Spiegel"-Kritiker Volker Weidermann leitet das neue "Literarische Quartett"

Die Stammbesetzung des neuen Literarische Quartetts
ZDF / Jule Roehr
Die Stammbesetzung des neuen Literarische Quartetts
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Im Oktober kehrt das "Literarische Quartett" auf den Bildschirm zurück. Gastgeber der ZDF-Sendung ist der "Spiegel"-Literaturchef Volker Weidermann, ihm zur Seite stehen die Moderatorin Christine Westermann und der Autor und "FAS"-Kolumnist Maxim Biller.
Neben den drei Literaturexperten wird in jeder Sendung ein externer Kritiker zu Gast sein. Besprochen werden pro Sendung vier Bücher, von denen jeder Kritiker eines vorschlägt. Weidermann, 45, will die Neuauflage der 2001 beendeten ZDF-Literatursendung weitgehend unverändert präsentieren: "Ich habe die Sendung und Marcel Reich-Ranicki immer so bewundert und so viel von seiner Art, über Literatur zu sprechen, gelernt, dass ich das gerne in die Gegenwart transformieren möchte", sagte der Kritiker der Wochenzeitung "Die Zeit".
„Ich habe die Sendung und Marcel Reich-Ranicki immer so bewundert und so viel von seiner Art, über Literatur zu sprechen, gelernt, dass ich das gerne in die Gegenwart transformieren möchte“
Volker Weidermann
Geplant sind sechs Sendungen pro Jahr, die jeweils am Freitag um 23 Uhr ausgestrahlt werden. Aufgezeichnet wird das neue "Literarische Quartett" jeweils kurz zuvor im Foyer des Berliner Ensembles. Das "Literarische Quartett" mit Marcel Reich-Ranicki, Hellmuth Karasek und Sigrid Löffler, die später von Iris Radisch abgelöst wurde, lief von 1988 bis 2001 im ZDF. Die Neuauflage löst "Das Blaue Sofa" mit Wolfgang Herles ab, der im Spätsommer in den Ruhestand geht. dh



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