Wirkungsforschung

Agof und GIK üben den Schulterschluss

Björn Kaspring, Vorstandsvorsitzender der Agof sieht in der Kooperation mit der GIK eine große Chance
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Björn Kaspring, Vorstandsvorsitzender der Agof sieht in der Kooperation mit der GIK eine große Chance
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Die Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK) und die Arbeitsgemeinschaft Online Forschung (Agof) stellen sich in Zukunft gegenseitig ihre Daten zu Verfügung.
Die Agof überlässt der GIK quartalsweise die Reichweitendaten ihrer Währungsstudie Daily Digital Facts (DDF). Im Gegenzug stellt die GIK der Agof aus ihrer Studie Best for Planning (B4P) Produktinteressen, verdichtete Verwender-Merkmale und Kaufinformationen zu Verfügung. "Nutznießer sind werbungtreibende Unternehmen und betreuende Agenturen, denen damit noch hochwertigere Daten zu Verfügung stehen", sagt Fred Hogrefe, Global Marketing Manager der Funke Mediengruppe und Sprecher der GIK 2017.


Durch die Anreicherung mit den Agof-Daten zu Reichweite soll die B4P nun auch relevanter für die strategische Mediaplanung im digitalen Bereich werden. Die Agof stellt der GIK digitale Gesamtreichweite und Daten zu allen Gesamtangeboten, stationäre Websites, MEWs (mobile enabled Websites), Apps und ausgewählte Belegungseinheiten zu Verfügung. Los geht es bei der Agof im Laufe des Februars, bei der GIK soll es mit der nächsten Aktualisierung der B4P so weit sein. Regulär stünde diese im September an. Die GIK rechnet aber damit, schon früher Ergebnisse aus der Kooperation zu haben und würde in dem Fall die B4P vor September aktualisieren.
Fred Hogrefe, Vorsitzender der GIK erhofft sich durch die Zusammenarbeit hochwertigere Daten für Werbetreibende zu Verfügung stellen zu können
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Fred Hogrefe, Vorsitzender der GIK erhofft sich durch die Zusammenarbeit hochwertigere Daten für Werbetreibende zu Verfügung stellen zu können
Die Agof profitiert von den zusätzlichen Marktdaten und einer verfeinerten Zielgruppendefinition, besonders aus dem FMCG Bereich. "Durch die Kooperation von Agof und GIK schaffen wir für die digitale Medienplanung eine größere Daten-Tiefe und –Breite, basierend auf den etablierten Standards, was Vergleichbarkeit und Planungssicherheit bedeutet", sagt Björn Kaspering, Vorsitzender der Agof. mab
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