Werbevermarktung

Ströer erwartet noch mehr Umsatz nach Einstieg ins Dialogmarketing

Ströer-Konzernzentrale
Ströer
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Der Werbevermarkter Ströer hat nach dem Einstieg ins Dialogmarketing seine geschäftlichen Erwartungen an das laufende Jahr angehoben. Beim Umsatz werde jetzt ein Anstieg auf rund 1,6 Milliarden Euro erwartet, teilte das im MDax notierte Unternehmen am Donnerstag in Köln mit. Bislang war Ströer von 1,5 Milliarden Euro ausgegangen. Die Prognose für das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) aktualisierte Ströer angesichts der Umstellung auf den neuen Rechnungslegungsstandard IFRS 16 auf rund 535 Millionen Euro. Nach dem bisherigen Standard lautete die Prognose weiterhin 370 Millionen Euro.
Das Unternehmen habe einen guten Start ins Jahr verzeichnet, erklärte Co-Chef Udo Müller. Im vergangenen Jahr steigerte der Konzern seinen Umsatz von 1,12 Milliarden Euro auf 1,33 Milliarden Euro. Das bereinigte Ebitda stieg um 17 Prozent auf 331 Millionen Euro. Damit erfüllte das Unternehmen die eigenen Prognosen und traf in die Erwartungen der Analysten. Das bereinigte Jahresergebnis wuchs um 19 Prozent auf 184 Millionen Euro. Den kompletten Geschäftsbericht veröffentlicht Ströer am 27. März.

Sein rasantes Wachstum in den letzten Jahren hat das Unternehmen vor allem durch Zukäufe erzielt. Zuletzt kaufte Ströer den Call-Center-Dienstleister DV-COM und den Anbieter für digitalen Service D+S 360. Erst im vergangenen Jahr hatten die Kölner mit den Übernahmen des Telefonvertriebs Avedo und des Direktvertriebs Ranger das neue Geschäftsfeld Dialogmarketing aufgebaut. dpa


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