Wegen Jamaika-Aus

Spiegel und Stern ziehen Erscheinungstermin vor

Mit Jamaika im Bund ist es vorbei
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Mit Jamaika im Bund ist es vorbei
Das überraschende Aus der Jamaika-Sondierungsgespräche sorgt in den Redaktionen für hektische Betriebsamkeit. Die beiden großen Wochentitel Spiegel und Stern ziehen ihre Erscheinungstermine wegen der politischen Turbulenzen in dieser Woche vor. 
Der Stern kommt in einer Teilauflage bereits am Mittwoch an den Kiosk und beleuchtet in der aktuellen Ausgabe die Hintergründe der geplatzten Jamaika-Sondierungen. Im Interview äußern sich der Parteivorsitzende der Grünen Cem Özdemir und FDP-Vize Wolfgang Kubicki zu den aktuellen Entwicklungen. 

Auch der Spiegel zieht den Erscheinungstermin der kommenden Ausgabe vor und kommt bereits am Donnerstag in den Handel. Die digitale Ausgabe ist bereits am Mittwoch ab 16 Uhr verfügbar. Der Focus erscheint wie gewohnt am Samstag. 

Auch die großen Sender haben am Montag mit Sondersendungen auf den Abbruch der Sondierungsgesprächge reagiert. Das Erste zeigte gestern Abend nach der "Tagesschau" einen halbstündigen "Brennpunkt", in dem die Leiterin der ARD-Hauptstadtredaktion Tina Hassel unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel und den SPD-Vorsitzenden Martin Schulz interviewte. Das ZDF ersetzte nach dem "Heute-Journal" das Wirtschaftsmagazin "Wiso" durch die ebenfalls halbstündige Sondersendung "ZDF Spezial: Aus für Jamaika – Wohin steuert Deutschland?" mit Antje Pieper. dh


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